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Riesenbärenklau – eine Gefahr für Mensch und Natur

Giftige Säfte führen zu starken Verbrennungen

Die Herkulesstaude, die ebenfalls als Riesenbärenklau bekannt ist, breitet sich auch im Kreis Ahrweiler immer weiter aus. Die Pflanze ist für Mensch und Natur hoch gefährlich. Darauf weist die Kreisverwaltung Ahrweiler die AW-Bürgerinnen und –Bürger jetzt hin.

Wer die Pflanze berührt und sich zusätzlich Sonnenlicht aussetzt, muss häufig mit unangenehmen Rötungen und Schwellungen kämpfen. In Extremfällen lösen die giftigen Säfte sogar Hautgeschwüre aus, die ärztlich behandelt werden müssen. Für Kinder können bereits die Dämpfe schädlich sein.

Auch die Natur leidet unter dem starken Ausbreiten der Pflanze. Die Herkulesstaude, die vor rund 100 Jahren aus dem Kaukasus eingeführt wurde, kann eine Größe von bis zu vier Metern erreichen. Durch ein frühes Größenwachstum und eine Lebenszeit von zwei bis drei Jahren verdrängt sie leicht einheimische, standorttypische Pflanzen. Vor allem an Bach- und Flussufern, Weg- und Feldrändern, Park- und Teichanlagen macht sich der Riesenbärenklau breit. Mögliche Folge: Natürliche Biotope werden zerstört, die heimische Tier- und Pflanzenwelt wird stark beeinträchtigt.

Für die Bekämpfung der Pflanze ist der betroffene Grundstückseigentümer oder –nutzer verantwortlich, meldet die Kreisverwaltung weiter. Die beste Möglichkeit, die Herkulesstaude los zu werden, besteht im Frühjahr. Wird der Bärenklau gemäht und der Wurzelstock 10-15 Zentimeter tief entfernt, ist die Staude mit hoher Wahrscheinlichkeit endgültig beseitigt.
Weitere Informationen über den Riesenbärenklau, seine Wirkung und seine Beseitigung sind im Internet unter www.herkulesstaudenbekaempfung.de zu finden.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 05.08.2004

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