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Asbestplatten niemals brechen oder zersägen

Krebsgefahr: Material von Dach und Wänden sorgfältig abbauen und entsorgen

Wer Dächer oder Hauswände saniert, die Asbest enthalten, sollte sorgfältig vorgehen und bei der Entsorgung einige Punkte beachten. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) nennt Einzelheiten.

Asbesthaltige Dacheindeckungen und Wandverkleidungen, etwa mit Asbestzement wie beispielsweise „Well-Eternit“, kommen in die Jahre und werden verstärkt durch modernes Material ersetzt. Die Sanierung sollte möglichst nur von Fachbetrieben mit entsprechendem Sachkundenachweis vorgenommen werden. Unsachgemäßes Abmontieren setzt Asbestfasern frei. Diese kleinsten Fasern können sich in der Lunge festsetzen und Krebs verursachen. So dürfen solche Dacheindeckungen und Wandverkleidungen nicht gebrochen, gesägt oder geschliffen werden, sondern müssen als ganze Platten sorgfältig abgebaut und entsorgt werden. Zum Entsorgen der Platten eignen sich staubdichte Spezialsäcke oder feste Baufolien, die auf Einwegpaletten gestapelt werden.

Das Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ in Niederzissen nimmt Asbestzement-Abfälle gegen Gebühr an. Weitere Infos sind bei der AWB-Abfallberatung erhältlich (Ruf 02641/975-222). Ein Faltblatt mit Hinweisen zur Asbestdach-Sanierung kann kostenlos bestellt werden beim Arbeitskreis Ziegeldach e.V. (info@ziegeldach.de).


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.08.2004

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