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Die Zahl der AW-Bürger steigt weiter

Landrat: „Hohe Lebensqualität in Top-Wohnregion“ – Statistik: 51 Prozent Wald – Weiteren Bevölkerungsanstieg prognostiziert – Neue Info liegt aus

Die Bevölkerung des Kreises Ahrweiler wächst weiter, die Frauen bleiben in der Überzahl. Daten zur Bevölkerungsstruktur hat die Kreisverwaltung in einem neuen Faltblatt zusammengestellt, das kostenlos ausliegt und im Internet veröffentlicht ist.

Auf 130.900 Personen berechnete das Statistische Landesamt in Bad Ems die AW-Bevölkerung zum aktuell vorliegenden Stand, nämlich dem Jahresende 2003. Dies bedeutet einen weiteren Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt; Ende 2002 wurden 130.772 Einwohner zwischen Gelsdorf und Glees gezählt.

Für Landrat Dr. Jürgen Pföhler stellt der Kreis Ahrweiler „seit Jahrzehnten eine besonders beliebte Wohnregion“ dar. Beweis: Zwischen 1990 und 2003 sei die Zahl der AW-Bevölkerung um zwölf Prozent oder rund 14.000 Einwohner gestiegen; das entspreche in etwa der Bevölkerungszahl der kompletten Verbandsgemeinde Adenau. Dies wertete Pföhler als Beleg für „die hohe Lebensqualität in unserer Top-Wohnregion“.

Die Gründe liegen für den Landrat auf der Hand: hohe Zuzugsraten aus anderen Regionen. Denn der Kreis Ahrweiler an der Schnittstellen der beiden Verdichtungsräume Köln/Bonn und Koblenz sei ein Gebiet mit relativ günstigen Baulandpreisen, guter Verkehrsanbindung, reizvoller Landschaft, optimaler Kindergartenversorgung, modernen Schulen und einer stabilen Wirtschaftsstruktur mit vergleichsweise hinreichend Ausbildungs- und Arbeitsplätzen.

Zur Statistik: Ende 2003 lebten die meisten AW-Bürger in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler (27.678), gefolgt von der Verbandsgemeinde (VG) Brohltal (18.672), der Stadt Sinzig (17.768), der Stadt Remagen (16.242), der VG Adenau (14.489), der VG Bad Breisig (13.237), der VG Altenahr (11.648) und der Gemeinde Grafschaft (11.166 Einwohner). Die größte Ortsgemeinde ist Burgbrohl mit seinen Ortsteilen (3.351), die kleinste Bauler in der Verbandsgemeinde Adenau mit 48 Bürgern. Die Frauen bleiben traditionell in der Überzahl: Der weibliche Bevölkerungsanteil kam Ende 2003 auf 67.027, der männliche auf 63.873 Personen.

Mit farbigen Karten, Grafiken und Tabellen erläutert die Kreisverwaltung die Bevölkerungsentwicklung in dem neuen Faltblatt „Der Landkreis Ahrweiler: Zahlen, Daten, Fakten“. Gezeigt werden Altersgruppen, Bevölkerungsdichte, Ausländeranteil, Raumnutzung (51,2 Prozent des Kreises bestehen aus Wald, 33,4 Prozent aus Landwirtschafts- und 4,8 Prozent aus Siedlungsflächen), Wirtschaftsdaten sowie eine Prognose. Nach dieser Prognose steigt die Einwohnerzahl von derzeit rund 130.000 bis zum Jahr 2020 um rund 10.000 AW-Bürger auf 140.000.

Das Faltblatt „Der Landkreis Ahrweiler: Zahlen, Daten, Fakten“ liegt kostenlos aus in der Kreisverwaltung (Ruf 02641/975-0) sowie in den Rathäusern und ist im Internet zu finden unter www.kreis.aw-online.de (auf der Startseite rechts unten das farbige Feld „Infos für Neubürger“ anklicken; dort ist auch die digitale Luftbilddarstellung der Region eingestellt).


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 26.08.2004

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