BÜRGERSERVICE BILDUNG & FAMILIE KREIS & GEMEINDEN KULTUR & VEREINE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
 

Gewerbesteuer der AW-Kommunen faktisch auf Talfahrt

Minus eine Million Euro gegenüber Vorjahreszeitpunkt – Landrat nennt SPD-Positivmeldung „leider wirklichkeitsfern“

Die Einnahmen aller Kommunen im Kreis Ahrweiler aus der Gewerbesteuer sind im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum faktisch gesunken. Die SPD-Behauptung, wonach sich die Situation der Kommunen auch im AW-Kreis verbessert habe, sei „leider wirklichkeitsfern“, erklärte Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Mit dieser Klarstellung widersprach er Äußerungen der beiden SPD-Landtagsabgeordneten Beate Reich und Petra Elsner.

Hinter der von Reich und Elsner stammenden Behauptung, die AW-Kommunen hätten gegenüber dem Vorjahr 5,3 Millionen Euro und damit sage und schreibe 98,7 Prozent Mehreinnahmen bei den Gewerbesteuern in den Kassen, stehe eine Einmalzahlung, die „wirtschaftlich ohne Aussagewert“ sei, so der Landrat. Es handele sich dabei um eine atypische Sonder-Nachzahlung eines Großunternehmens aus zurückliegenden Gewerbesteuerjahren, die das aktuelle Gesamtbild verfälsche. „Ohne diesen einmaligen steuerlichen Sonderfall verfügten unsere Kommunen im ersten Halbjahr 2004 über rund eine Million Euro weniger an Gewerbesteuereinnahmen als zum Vorjahreszeitpunkt,“ unterstrich Dr. Pföhler.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 09.09.2004

<< zurück