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Vorsicht beim Verkauf zugelassener Fahrzeuge

Kreis: Kfz besser vorübergehend stilllegen oder Kurzzeit-Kennzeichen nutzen

Zugelassene Fahrzeuge werden oft zu vertrauensvoll verkauft. Dies geschieht im Glauben, der Käufer werde das erworbene Fahrzeug wie versprochen abmelden oder umschreiben, was aber nicht immer geschieht. Was tun? Die Kreisverwaltung Ahrweiler gibt Tipps.

Wenn verkaufte Kfz weiter auf den Namen des bisher eingetragenen Halters zugelassen sind – mitunter sogar im Ausland –, dann zahlt der Verkäufer weiterhin Kfz-Steuer und Versicherung. Zudem wird es zeitaufwändig und schwierig, an die erforderlichen Unterlagen zu kommen. Um weitere Probleme zu vermeiden, muss ein Kaufvertrag geschlossen werden. Dabei sollten die Daten des Käufers anhand des Ausweises kontrolliert und die Zulassungsstelle sowie die Kfz-Versicherung unverzüglich informiert werden. Vordrucke gibt es beispielsweise beim ADAC und den Kfz-Versicherungen.

Die Kreisverwaltung empfiehlt allen Fahrzeugverkäufern, das Fahrzeug vor der Übergabe an den neuen Besitzer bei einer der Kfz-Zulassungsstellen (Zentrale in Ahrweiler sowie Außenstellen in Adenau, Niederzissen und Sinzig) vorübergehend stillzulegen. Dabei sind Kennzeichenschilder, Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein vorzulegen. Das koste zwar 5,90 Euro, könne jedoch viel Ärger ersparen, heißt es aus dem Kreishaus. Zudem könne der Käufer das Fahrzeug mit einem Kurzzeit-Kennzeichen überführen.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 09.09.2004

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