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Umweltsünder diesmal in der Rotweinstraße am Werk

Behörden brauchen Zeugen – Hinweise an Polizei oder AWB

Wilder Müll ist auch innerhalb der Städte und Gemeinden keine Seltenheit und ruft nicht nur beim Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) immer wieder Kopfschütteln hervor. Jüngstes Beispiel: die Rotweinstraße in Ahrweiler.

Dort nutzen unbekannte Täter den geschützten Bereich des Bahndamms, um sich ihrer Abfälle illegal zu entledigen. An solche unerfreulichen Anblicke können sich auch die Außendienstmitarbeiter der Kreisstadt, die den Müllhaufen entdeckten, nicht gewöhnen. Die Stadt ist um ein sauberes Erscheinungsbild bemüht und möchte verhindern, dass Zugreisende mit solchem Dreck konfrontiert werden.

Die rechtlichen Mittel gegen diese konkrete Umweltsünde sind begrenzt, weil es keine Zeugen gibt, die den Vorfall beobachtet haben. Daher bleibt es in diesem Fall bei einer Strafanzeige gegen Unbekannt. Generell gilt: Bei der Ermittlung von Abfallsündern sind die Behörden auf die Hilfe von Zeugen angewiesen. Sachdienliche Hinweise sollten daher umgehend bei der Polizei oder beim AWB (Ruf 02641/975-258) gemeldet werden. Umweltsündern drohen Geldbußen bis zu 50.000 Euro.

FOTO mit Bildunterzeile:
Wer war das? Diese Abfälle wurden vergangene Woche am Bahndamm in der Rotweinstraße in Ahrweiler abgeladen.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 09.09.2004

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