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Gärtner und Winzer aufgepasst: Imprägniertes Holz ist Sondermüll

Verbrennen führt zu hohen Geldstrafen

Althölzer aus Landwirtschaft und Weinbau, die imprägniert oder auf sonstige Weise mit Holzschutzmitteln behandelt wurden, sind Sondermüll und müssen entsprechend entsorgt werden. Solche Hölzer dürfen nicht verbrannt oder mit dem normalen Restmüll beseitigt werden. Darauf macht der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) aufmerksam.

Die Altholzverordnung teilt Hölzer in vier Gruppen ein: Von A I (beispielsweise unbehandeltes Vollholz) bis A IV (beispielsweise Weinbergspfähle, Bahnschwellen, imprägnierte Gartenmöbel, Fenster, Außentüren, Konstruktionshölzer oder Jägerzäune). Ziel der Verordnung ist es, mit Schadstoffen belastete Hölzer aus dem Stoffkreislauf auszuschleusen und umweltgerecht zu beseitigen.

Im Kreis Ahrweiler stehen zur Entsorgung von Altholz im Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid" in Niederzissen und auf der Müllumladestation Leimbach entsprechende Container bereit, in die Schadstoffhölzer gegen Gebühr eingefüllt werden können.

Weitere Infos gibt es im Internet auf den AWB-Seiten unter www.awb.aw-online.de oder über die Kreisseite www.kreis.aw-online.de (AWB anklicken). Für eine telefonische Beratung steht die AWB-Abfallberatung gerne zur Verfügung: Ruf 02641/975-444 oder 975-222.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 15.10.2004

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