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Reichling: „FDP hat beim Thema gelbe Tonne den Überblick verloren“

Durch ständiges Wiederholen wird Falsches nicht richtig

„Offenbar hat Ulrich van Bebber jetzt völlig den Überblick verloren.“ So kommentiert Walter Reichling, Werkleiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Landkreis Ahrweiler (AWB), die jüngsten Anwürfe der FDP, man habe einen Antrag verschleppt. Er betont, die bundesweite Diskussion über die Zukunft der gelben Tonne sei erst im vergangenen Jahr aufgekommen und umgehend von Landrat Dr. Jürgen Pföhler aufgegriffen worden. Anderslautende Behauptungen der FDP würden auch durch ständiges Wiederholen nicht richtig.

Reichling erläutert die Fakten: „Wenn der FDP-Kreisvorsitzende anführt, man habe die Diskussion über die gelbe Tonne bereits im Dezember 2000 gefordert, vergleicht er Äpfel mit Birnen. Denn seinerzeit ging es der FDP um die Zulassung eines weiteren Konkurrenzunternehmens zur Dualen System Deutschland AG (DSD), aber nicht um die Abschaffung der gelben Tonne an sich.“ Diese beiden Themen seien zwei völlig voneinander zu trennende und unterschiedliche Sachverhalte. Über den entsprechenden FDP-Antrag habe der Werksausschuss bereits in seiner Sitzung am 6. März 2001 ausführlich beraten, so Reichling. Und weiter: „Van Bebber müsste dies eigentlich wissen, denn als stellvertretendes Mitglied war er bei dieser Sitzung sogar selbst dabei.“

Der AWB-Werkleiter weist nochmals darauf hin, dass bis Ende 2006 im übrigen nicht von wesentlichen Änderungen des heutigen Systems auszugehen sei. Denn die DSD habe mit der Entsorgungswirtschaft neue Leistungsverträge abgeschlossen, die bis zu diesem Zeitpunkt gelten würden und den status quo festschrieben. Gleichwohl habe der Kreis vor einem Jahr die bundesweite Diskussion um die gelbe Wertstofftonne aufgegriffen. „Auf Initiative von Landrat Dr. Pföhler hat der Werksausschuss des AWB eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit der künftigen Entwicklung im Bereich des Dualen Systems befasst“, so Reichling. „Damit haben wir frühzeitig die Weichen gestellt und so alle Optionen offen, um für die Zeit nach 2006 gegebenenfalls rechtzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.“


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 26.10.2004

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