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Sträucher und Äste nur bis 1,50 Meter zur Straßensammlung legen

Herbstlaub gehört nicht zum Restmüll – Verkehrssicherheit beachten – AWB gibt Tipps

Geschnittene Hecken, Sträucher und Bäume, die zur Grünabfallsammlung an die Straße gestellt werden, dürfen die Müllabfuhr nicht behindern. Außerdem ist Herbstlaub kein Abfall und gehört nicht in die schwarze Restmülltonne. Darauf weist der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) hin und nennt Einzelheiten.

Wenn Äste bis in die Straße hineinragen, können sie eine Verkehrsbehinderung darstellen, auch für Müllfahrzeuge. Daher sollten Grundstückseigentümer die Pflanzen entsprechend kürzen. Für Grundstückseigentümer besteht eine private Verkehrssicherungspflicht. Reichen Äste bis in die Fahrbahn, müssen sie sich in einer Höhe von mindestens vier Metern befinden. Der kräftige Rückschnitt von Bäumen und Hecken auch an der Grundstücksgrenze bietet sich vor dem Winter und im Frühjahr an. Aus Gründen des Naturschutzes sollten diese Arbeiten bis Ende Februar abgeschlossen sein.

Für Grünabfälle bietet der Kreis Ahrweiler mehrere Entsorgungsmöglichkeiten an. Das Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ in Niederzissen sowie die Müllumladestation Leimbach nehmen bis sechs Mal jährlich jeweils rund 200 Kilogramm des Materials kostenlos an.

Vor allem aber können Grünabfälle bei den Straßensammlungen entsorgt werden. Die Abfälle müssen gebündelt bereitgestellt werden. Der Astdurchmesser darf maximal 15 Zentimeter und die Länge 1,5 Meter betragen, damit das Material noch verarbeitet und verwertet werden kann. Pro Sammlung und Haushalt werden maximal drei Kubikmeter kostenlos mitgenommen. Die Termine dieser Sammlungen stehen im Abfallratgeber.

Herbstlaub ist ökologisch wertvoll und gehört daher nicht in die schwarze Restmülltonne. Ein Tipp: Das Laub sollte in windgeschützten Ecken im Garten zusammengeharkt werden und den Winter über liegen bleiben. Denn solche Laubansammlungen bilden wertvolle Winterquartiere für Kleintiere. Auch das Kompostieren stellt aktiven Umweltschutz dar. So gibt die Flächenkompostierung (Mulchen) unter Bäumen und Hecken dem Boden wichtige Nährstoffe zurück und bietet Regenwürmern oder Igeln Nahrung und Schutz.

Wer keinen Garten oder sonstige Verwendungsmöglichkeiten hat, sollte das Laub in die braune Biotonne werfen. Dann werden die verrottenden Blätter ebenfalls einer Kompostierung zugeführt. Bei den Grünabfallsammlungen im AW-Kreis wird Laub in Pappkartons und Papiersäcken mitgenommen, so der AWB abschließend.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 05.11.2004

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