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Sozialhilfebetrug auch künftig verfolgen

Die Aufdeckung des massiven Sozialhilfebetrugs, für den eine Sinzigerin zweieinhalb Jahre Gefängnisstrafe ohne Bewährung erhielt, ist das Resultat der Zusammenarbeit zwischen den Sozialämtern der Stadtverwaltung Sinzig und der Kreisverwaltung Ahrweiler sowie der Staatsanwaltschaft Koblenz. Die Frau hatte acht Jahre lang unrechtmäßig rund 60.000 Euro Sozialhilfe kassiert.

Der Gerichtsverhandlung vorausgegangen waren langwierige Kontrollen und Ermittlungen. Der Betrug war seit längerer Zeit vermutet worden und ließ sich durch die Kooperation der Dienststellen schließlich beweisen. Dabei waren die Mitarbeiter des Sinziger Sozialamtes mehrfach Forderungen ausgesetzt, dass „dieser armen, kranken Frau doch dringend geholfen werden müsste“. Aus der Kreisverwaltung heißt es zu diesem Fall abschließend: Gerade im Interesse der wirklich bedürftigen Menschen werde der Kreis auch in Zukunft gemeinsam mit den örtlichen Sozialämtern jedem Verdacht des Sozialleistungsbetruges kompromisslos nachgehen und in begründeten Fällen die Einleitung von Strafverfahren unterstützen.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 11.11.2004

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