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Gelbe Tonne: AWB offen für neue Entwicklungen

„Bei der Diskussion über die Zukunft der Gelben Tonne hat die FDP im Kreis Ahrweiler mittlerweile den richtigen Adressaten gefunden – mit ihren Äußerungen zur entsprechenden Arbeitsgruppe im Kreis liegen die Liberalen aber nach wie vor falsch.“ Mit diesen Worten reagiert der Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebs Kreis Ahrweiler (AWB), Walter Reichling, auf neue Aussagen der FDP.

Korrekt sei: Zuständig für die grundsätzliche Frage, ob Gelbe Tonne ja oder nein, sei der Bundestag in Berlin. Das privatwirtschaftlich organisierte System zur Einsammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen falle somit nicht in den Zuständigkeitsbereich des Kreises, stellt Reichling klar.

Falsch liege die FDP bei der Arbeitsgruppe, die der AWB-Werksausschuss eingerichtet habe. Diese sei keinesfalls ein Indiz für eine Zuständigkeit des Kreises, so Reichling. Vielmehr solle die Arbeitsgruppe Möglichkeiten ausloten, um frühzeitig auf etwaige Änderungen reagieren zu können. Diese träten frühestens nach 2006 ein, falls der Bund die Verpackungsverordnung novelliere. Der AWB stehe neuen Entwicklungen rund um die Gelbe Tonne aufgeschlossen gegenüber und wolle sich im Interesse der rund 50.000 Haushalte im AW-Kreis frühzeitig wappnen. Der Kreis könne aber die Gelbe Tonne nicht abschaffen.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 25.11.2004

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