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Ausstellung würdigt Fackelschaubilder der Ahrweiler Junggesellen

„Jonge“ aus den vier Huten beim Landrat – Beitrag im Heimatjahrbuch

Als „herausragendes Beispiel für Traditionspflege und Brauchtum“ hat Landrat Dr. Jürgen Pföhler den Wettbewerb der Junggesellenvereine aus Ahrweiler um das schönste Fackelschaubild bezeichnet. Eine aktuelle Ausstellung in der Kreisverwaltung würdigt die diesjährigen Motive der jungen Künstler aus den vier Huten.

Aus diesem Anlass hatte Dr. Pföhler Abordnungen der vier Ahrweiler Vereine eingeladen. „In der heutigen schnelllebigen Zeit erhalten Begriffe wie ´Heimat´ und ´Wurzeln´ neuen Sinn und zusätzlichen Wert“, meinte der Landrat zu Marco Mies (Schultes der Ovvehöde Jonge, den Junggesellen der Oberhut), Gerrit Kanowski (Schultes der Addemechshöde Jonge, Adenbachhut), Peter Winnen (Schultes der Ahrhöde Jonge, Ahrhut) und Manuel Meirich (Schultes der Niddehöde Jonge, Niederhut). Dem stimmte auch der Kreisbeigeordnete und Ortsvorsteher von Ahrweiler, Horst Gies, zu.

Der Preis für das beste Martinsfeuer dieses Jahres ging an die Junggesellen der Oberhut, das schönste Fackelschaubild, das die Huten in den Weinbergen präsentierten, an die der Adenbachhut. Vom Landrat erhielten alle vier Vereine eine jeweils gleiche Anerkennung in Form von Geld. Ein Tipp: Das Heimatjahrbuch des Kreises Ahrweiler 2005, das druckfrisch erschienen ist, enthält einen Beitrag von Günther Schmitt über das Ahrweiler Martinsbrauchtum. Darin ist zu lesen, dass das Amt für Rheinische Landeskunde in Bonn den Brauch als „wertvoll“ und „schützenswert“ hält. Die Ausstellung ist im ersten Stock des Kreishauses zu sehen.

Bildunterzeile zum FOTO: Die Ahrweiler Jonge mit dem Landrat: Gerrit Kanowski (v.l.), Marco Mies, Manuel Meirich, Horst Gies, Dr. Jürgen Pföhler, Stefan Pantenburg, Thomas Beuscher und Peter Winnen.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 02.12.2004

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