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Obst und Weinbau: Natürlich mit Sexualstoffen produzieren

Neue Anträge für Pflanzenschutz stellen – Infos bei Kreisverwaltung

Beim biotechnischen Pflanzenschutz im Obst- und Weinbau wird ein neues Antragsverfahren zur Förderung des Pheromoneinsatzes eröffnet. Die so genannte „Pheromon-Verwirrungsmethode“ zur biotechnischen Bekämpfung des Trauben- und des Apfelwicklers beginnt am 6. Dezember und läuft bis 21. Januar 2005. Ansprechpartner ist die Kreisverwaltung Ahrweiler.

Bei dieser Maßnahme verpflichten sich Winzer, Obstbauern und Anwendergemeinschaften für fünf Jahre, die Traubenwickler nach der „Verwirrungsmethode“ mit Sexual-Lockstoffen (Pheromonen) zu bekämpfen. Dabei werden umwelt- und naturverträgliche Verfahren anstelle von Insektiziden eingesetzt. Als Ausgleich für die höheren Kosten gibt es Gelder im Rahmen des Förderprogramms Umweltschonende Landbewirtschaftung (FUL).

Die Höhe der Förderung beträgt für Neuverpflichtungen statt bisher 180 Euro je Hektar ab 2005 noch 150 Euro je Hektar. Wegen der angespannten Haushaltslage und des hohen Zuspruchs, den das FUL seit Jahren erfahre, sei diese Reduzierung unausweichlich, erklärte das Mainzer Landwirtschaftsministerium. Die Maßnahme sei aktiver Umweltschutz und helfe, die verstärkten Wünsche der Verbraucher nach naturverträglicher Produktion zu erfüllen und das gute Image des rheinland-pfälzischen Wein- und Obstbaus weiter zu verbessern. – Info: Kreisverwaltung Ahrweiler, Ruf 02641/975-308, Mail Heike.Schueller@kreis-ahrweiler.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 02.12.2004

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