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Landrat besuchte Türkisch-islamische Moschee

Die guten Beziehungen zwischen dem Kreis Ahrweiler und den ausländischen Mitbürgern haben Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Mitglieder der Türkisch-islamischen Moschee Remagen bekräftigt. Auf Einlandung von Adem Karademir, dem Vorsitzenden, und Zafer Günes, dem Vorbeter der Moschee, besuchte Pföhler die Gebetsstätte in der Fährgasse.

Beide Seiten distanzierten sich von fundamentalistisch-islamischen Terroraktionen. Gemeinsam erklärten sie: Es könne keinen islamischen Terror oder religiösen Terror geben. Es gebe nur Terror hervorrufende Menschen. Keine Religion, die sich auf Gott berufe, erlaube die Tötung von Menschen.

Im Kreis Ahrweiler gehören die meisten der mehr als 2.000 türkischen Mitbürger dem Islam an. Eine Moschee gibt es neben Remagen, wo rund 700 Türken leben, auch in Sinzig. Die Remagener Moschee besteht seit 1981 und hat 120 Mitglieder. Das Gebetshaus steht gläubigen Moslems aller Nationen offen. An der Unterredung zwischen dem Landrat und den Spitzen der Türkisch-islamischen Moschee nahmen auch Bürgermeister Herbert Georgi, Mitglieder des Stadtrates Remagen und Geistliche der christlichen Kirchen teil.

Bildunterzeile zum FOTO:
Große Gesprächsrunde: Zafer Günes (vorne, heller Anzug), Dr. Jürgen Pföhler (rechts daneben), Adem Karademir (6.v.l.) sowie Mitglieder der Moschee und der Stadt Remagen.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 13.01.2005

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