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Solardächer: „Dritter großer Investitionsschub an unseren Schulen“

Bis zu vier Millionen Euro für Photovoltaik an allen Kreis-Schulen – Landrat: „Neues ökologisches Vorzeigeprojekt“

Das Vorhaben des Kreises Ahrweiler, Photovoltaikanlagen auf den Dächern der kreiseigenen Schulen sowie der Kreisverwaltung zu installieren, wird konkret. „Damit steht der dritte große Investitionsschub an unseren Schulen bevor“, erklärte Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Derzeit sei mit Investitionen von bis zu vier Millionen Euro zu rechnen.

Der Landrat weiter: „Bereits bei der Einstellung eines EDV-Systemkoordinators für die Schulen waren wir die ersten in Rheinland-Pfalz. Jetzt können wir landesweit erneut eine Vorreiterrolle übernehmen – vorbehaltlich der Zustimmung von Kreistag und Aufsichtsbehörden.“

Mit dem Gesetz über Erneuerbare Energien seien solche Anlagen nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern versprächen auch wirtschaftliche Gewinne. Die Einnahmen entlasteten den Kreishaushalt und könnten beispielsweise in das Schulbauprogramm fließen. Neben dem 30 Millionen Euro schweren Schulbauprogramm und der Komplettausstattung der Kreis-Schulen mit Neuen Medien stelle die Ausrüstung aller elf Schulen mit Anlagen zur Gewinnung von Solarstrom „ein neues ökologisches Vorzeigeprojekt“ dar, so Pföhler.

Die Dächer werden jetzt auf ihre Geeignetheit und Verwendbarkeit untersucht. Ausgangspunkt soll eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechung sein. Vorgesehen ist die Gründung einer GmbH als Träger für die Errichtung und den Betrieb der Solaranlagen. Der Kreistag wird sich im März mit dem Thema befassen.

Bei den elf kreiseigenen Schulen handelt es sich um das Peter-Joerres-Gymnasium, das Are-Gymnasium Bad Neuenahr, das Rhein-Gymnasium Sinzig, das Erich-Klausener-Gymnasium Adenau, die Realschule Ahrweiler, die Berufsbildende Schule, die Don-Bosco und die Levana-Schule (Schulzentrum Bachem), die Janusz-Korczak-Schule in Sinzig, die Burgwegschule in Burgbrohl und die Nürburgringsschule in Wimbach.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 01.02.2005

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