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Aquarelle von Are-Abiturienten im Kreishaus

Landschaftsmaler William Turner als Vorbild – Landrat: „Jungen Künstlern eine Plattform bieten“

Eine Ausstellung von Aquarellen, die angehende Abiturienten des Are-Gymnasiums Bad Neuenahr gemalt haben, ist in der Kreisverwaltung Ahrweiler zu sehen. „Wir wollen auch jungen Künstlern eine Plattform anbieten, um ihre Werke zu präsentieren“, erklärte Landrat Dr. Jürgen Pföhler den Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 13. Mit dabei: die Are-Kunstlehrer Heike Hallwig und Bobo Kriechel sowie der stellvertretende Schulleiter Heribert Schieler.

Die Arbeiten seien aus dem freien, experimentellen Umgang mit der Aquarellfarbe entstanden, erläuterte Hallwig, die den Grundkurs „Bildende Kunst“ leitet, das Entstehen der Werke. „Thematisch entwickelte sich die Arbeitsreihe aus der unterrichtlichen Begegnung der Schülerinnen und Schüler mit Joseph Mallord William Turner (1775-1851), dem Maler der englischen Romantik, der wie kein anderer vor ihm die engen Grenzen der etablierten, traditionellen Landschaftsmalerei Englands im 19. Jahrhundert überschritt und mit seiner innovativen Aquarelltechnik ganz neue, für die Zeitgenossen provozierende malerische Wege einschlug.“

Malen, um des eigenen Vergnügens Willen, sei einer der Leitgedanken dieser Unterrichtsreihe gewesen. „Kein festumrissenes Thema, keine vorgeschriebenen Arbeitsschritte, keine motivische Bindung – lediglich Grundkenntnisse zur Technik des Aquarells und eine gewisse Verunsicherung („Was sollen wir denn jetzt eigentlich machen?“) bildeten die Startbedingungen“, berichtete die Kunstpädagogin.

Bildunterzeile zum FOTO:
Kunstlehrer Bobo Kriechel (l.) und Landrat Dr. Jürgen Pföhler mit Are-Schülerinnen und deren Werken.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 24.02.2005

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