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Wildschweinpest zurückgedrängt

4.300 erlegte Tiere bedeuten höchste Jagdstrecke in der Kreisgeschichte – Sammelstellen werden aufgelöst

Die „Wildschweinpest“, eine Seuche beim Schwarzwild, ist in der Eifel zurückgedrängt. Deshalb werden die seit drei Jahren laufenden Bekämpfungsmaßnahmen im Kreis Ahrweiler beendet.

Die Wildsammelstellen werden Ende März aufgelöst. Dann können die Jäger über die erlegten Stücke wieder frei verfügen. Zur weiteren Kontrolle wird ein Monitoring-Programm aufgebaut, bei dem die Jäger lediglich Blut und Organproben von erlegten Frischlingen einsenden müssen. Einzelheiten werden noch bekannt gegeben. Die Wildschweinpest ist ungefährlich für Menschen, kann aber auf Hausschweine in Landwirtschaftsbetrieben übertragen werden.

Die dreijährige „Schluckimpfung der Wildschweine“ sei erfolgreich verlaufen, erklärte die Kreisverwaltung. Der Leiter des Kreis-Veterinäramtes, Dr. Otto Gaudlitz, richtete einen ausdrücklichen Dank an die Jäger. Diese hätten drei Jahre kreisweit mehr als 500.000 Impfköder ausgelegt und damit einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen die Seuche geleistet. Gaudlitz, der die Jäger bei den anstehenden Hegeringversammlungen gemeinsam mit seinem Amtstierarzt-Kollegen Dr. Karl Hehlein detailliert informieren wird, nannte weitere Fakten: Im vergangenen Jagdjahr sei mit mehr als 4.300 erlegten Wildschweinen die höchste Jagdstrecke in der Geschichte des Kreises Ahrweiler erreicht worden; diese Quote entspreche der Gesamtzahl von Rheinland-Pfalz des Jahres 1965.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 24.02.2005

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