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Wohnungsmodernisierung wird wieder gefördert

Für Baumaßnahmen bis zu 2.500 Euro Zuschuss oder 30.000 Euro Darlehen

Für die Modernisierung von Wohnungen gibt es auch in diesem Jahr wieder Fördergelder des Landes Rheinland-Pfalz. Die Verwaltungen der Städte und Verbandsgemeinden nehmen die Anträge entgegen. Die Kreisverwaltung Ahrweiler nennt Einzelheiten.

Gefördert werden Baumaßnahmen, die den Gebrauchswert der Wohnung nachhaltig erhöhen, vor allem durch erstmalige Einbauten. Das gilt etwa für die Verbesserung des Schallschutzes, der Energie- und Wasserversorgung sowie der Entwässerung, ferner für den Austausch einfachverglaster Fenster gegen Wärmeschutzglas, den erstmaligen Einbau einer Zentralheizung oder eines Badezimmers sowie den Einbau von Solaranlagen für Heizung beziehungsweise Brauchwasser.

Weitere Energie sparende Maßnahmen, die den Energiebedarf um mindestens 20 Prozent senken, werden ebenfalls gefördert. Dazu zählt beispielsweise die Verbesserung von Heizungsanlagen, der Ersatz von Wärmeerzeugern oder die Wärmedämmung des Gebäudes.

Im „Behördenverfahren“ kann es für kleinere Baumaßnahmen einen Investitionszuschuss von 25 Prozent der förderfähigen Kosten geben. Der Mindestbetrag je Wohnung ist auf 2.000 Euro förderfähige Kosten festgelegt, der Höchstbetrag auf 10.000 Euro.

Im „Hausbankenverfahren“ kann es zinsverbilligte Kapitalmarktdarlehen bis zur Höhe der veranschlagten Kosten geben, die sich zwischen 10.000 und 30.000 Euro (bis 65 Quadratmeter Wohnfläche) bewegen müssen. Hat die zu modernisierende Wohnung eine höhere Wohnfläche,
steigt der Höchstbetrag um 400 Euro pro Quadratmeter. Die Zinsen betragen in den ersten zehn Jahren zwei Prozent und in den folgenden fünf Jahren vier Prozent. Die Tilgung wird von den Vertragspartnern vereinbart.

Im Behördenverfahren verpflichten sich die Eigentümer, die Aufträge der Modernisierung – nicht nur den Materialkauf – zügig nach der Förderzusage an Fachbetriebe zu vergeben. Eigenleistungen werden nicht gefördert. Mit der Maßnahme darf erst nach der Förderzusage begonnen werden. Als Beginn zählt bereits die Auftragserteilung. Bei vorzeitigem Beginn kommt es zum Förderausschluss.

Bei selbst genutztem Wohneigentum gelten nach Haushaltsgröße gestaffelte Einkommensgrenzen. Für die Zeit nach der Modernisierung muss eine Belastung zwischen 15 und 40 Prozent des maßgebenden Einkommens nachgewiesen werden. Bei Mietwohnungen darf die Miete nach Modernisierung (alte Miete plus zulässiger Mietzuschlag) die Obergrenze von 4,65 Euro je Quadratmeter Wohnfläche ohne Nebenkosten nicht überschreiten. Info zu den Förderungen: Kreisverwaltung Ahrweiler, Waltraud Schmitt (Ruf 02641/975-366), und Ministerium der Finanzen (www.fm.rlp.de).


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 01.04.2005

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