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Agrarförderung: Anträge beim Kreis einreichen

Reform bringt erhebliche Änderungen – 340 Landwirte bei Infoveranstaltung

Reges Interesse fand die jüngste Infoveranstaltung zur Reform der Europäischen Agrarpolitik (GAP), die von der Kreisverwaltung Ahrweiler und dem Bauernverband in Dümpelfeld ausgerichtet wurde. Nachdem die GAP-Reform auch in Deutschland umgesetzt ist, haben alle Landwirte ihre Antragsunterlagen erhalten und müssen diese bis 17. Mai bei der Kreisverwaltung einreichen. Dort sind auch die Unterlagen für Neuantragsteller erhältlich.

Die GAP-Reform führt zu erheblichen Änderungen bei der Agrarförderung. Künftig erhalten Antragsteller Zahlungen, die nicht an die Erzeugung bestimmter Produkte gebunden sind. Die so genannten Betriebsprämien ergeben sich aus Prämienrechten, die 2005 einmalig zugeteilt werden.

Prämienrechte werden in erster Linie auf der Grundlage von landwirtschaftlich genutzten Flächen vergeben (Ackerland und Grünland) und ausschließlich der Person zugewiesen, die die Fläche tatsächlich bewirtschaftet. Gefordert ist eine Mindestfläche von 0,3 Hektar. Außerdem sind die Zahlungen an die Einhaltung von weiteren Vorschriften aus dem Umweltschutz, der Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit sowie der Mindest-Instandhaltung von Flächen gebunden.

Neuantragsteller erhalten Infos, die verbindlich vorgeschriebenen Antragsunterlagen sowie die Broschüren zur GAP-Reform bei der Kreisverwaltung Ahrweiler, Ruf 02641/975-282, E-Mail rita.klaes@kreis-ahrweiler.de .


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 14.04.2005

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