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Leimbach zeigt jetzt Flagge

Weißer Fleck in Adenau kommt weg – Bürgerversammlung angekündigt

Erstmals in ihrer Geschichte kann die Ortsgemeinde Leimbach eine eigene Flagge führen. Landrat Dr. Jürgen Pföhler überreichte die Genehmigungsurkunde jetzt an Ortsbürgermeister Hans-Peter Frings.

Der weiße Fleck, der im Rathaussaal der Verbandsgemeinde Adenau bisher an der für das Leimbacher Wappen vorgesehen Stelle zu sehen ist, werde in Kürze verschwinden, freute sich Frings gemeinsam mit Bürgermeister Hermann-Josef Romes. Der Ortsbürgermeister kündigte an, er werde die Leimbacher Bürger zu einer Versammlung einladen, um die Anschaffung von Fahnen zu besprechen.

Die vom Landrat unterzeichnete Urkunde erteilt der Ortsgemeinde die Genehmigung, „Banner, Hängeflagge und hochrechteckige Hissflagge“ zu führen. Das Wellenkreuz in der Mitte steht für Kurköln, zu dem Leimbach früher gehörte; die Wellenform deutet auf den Gilgenbach und den Leimbach hin, der den Ortsteilen ihren Namen gab. Die vier Wappenfelder zeigen den silbernen Löwenkopf und Schindeln, die auf die ehemalige Zugehörigkeit des heute rund 570 Einwohner zählenden Dorfes zum kurkölnischen Amt Nürburg verweisen. Die silberne Lilie versteht sich als Attribut der Gottesmutter Maria, der Patronin der Kapelle in Adorfer Hof. Die silberne Axt symbolisiert den Heiligen Matthias als Patron der Kapelle in Leimbach. Hammer und Schlegel stehen für das Bergwerk, das von 1877 bis 1892 bei Gilgenbach betrieben wurde.

Bildunterzeile zum FOTO:
Hermann-Josef Romes (v.l.), Hans-Peter Frings und Dr. Jürgen Pföhler mit dem Leimbacher Wappen.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 22.04.2005

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