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Landrat fordert drastische Maßnahmen gegen Maut-Ausweicher

Als nicht zu akzeptierende Belastung der Anwohner hat Landrat Dr. Jürgen Pföhler gegenüber dem Mainzer Verkehrsminister Hans-Artur Bauckhage den Maut-Ausweichverkehr auf den Straßen im Kreis Ahrweiler bezeichnet. Pföhler fordert „drastische Gegenmaßnahmen und verschärfte Kontrollen“.

In einem persönlichen Schreiben an den Minister kritisiert der Landrat: Das Problem der Maut-Umgeher nehme auch im AW-Kreis „zunehmend unzumutbare Ausmaße“ an. Beispielsweise sei auf der Bundesstraße 257 (Grafschaft-Ahrtal-Adenau) und der B 258 (Mayen-Nürburgring-Dorsel) ein sprunghafter Anstieg des Lkw-Verkehrs festzustellen. Auch die B 9 zwischen Remagen und Brohl, die ohnehin für den Lkw-Durchgangsverkehr gesperrt sei, die B 266 zwischen Bad Neuenahr und Bad Bodendorf sowie weitere Bundes- und Landesstraßen seien massiv betroffen.

Dr. Pföhler bittet den Verkehrsminister, „unverzüglich tätig zu werden“. Die Belastungen durch den Lkw-Verkehr müssten zunächst flächendeckend erfasst werden. Anschließend sollten Gegenmaßnahmen wie zwischen Mainz und Worms ergriffen werden, wo ein B 9-Teilstück für Lkw gesperrt worden sei.

„Vor allem das seit 1992 bestehende Verbot für Schwerlastverkehr auf der B 9 muss verstärkt kontrolliert werden“, fordert der Landrat. Wenn die Baustellen zum kurortgerechten Ausbau Bad Breisigs abgebaut seien, werde die Belastung dort massiv steigen, wenn nicht bereits jetzt deutlich sichtbar eingeschritten werde. Die Einrichtung einer Dauerzählstelle könne den Verkehrs-, Bau- und Kontrollbehörden wichtige Entscheidungshilfen geben. Der Mainzer Minister möge sich auch bei der Bundesregierung für schnelle Vorkehrungen einsetzen, so der Landrat.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 06.05.2005

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