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Nürburgring: Eine ganze Region kommt auf Touren

Formel 1-Wochenende bringt 60 Millionen Euro Umsatz – Landrat Dr. Pföhler: „Unser stärkster Wirtschaftsmotor“

Wenn Schumi, Alonso und Co. beim Großen Preis von Europa am Nürburgring durchstarten, dann kommt eine ganze Region auf Touren. „Der Nürburgring ist viel mehr als eine Rennstrecke. Er ist unser stärkster und wichtigster Wirtschaftsmotor in der Eifel.“ Das sagt Dr. Jürgen Pföhler. Der Landrat des Kreises Ahrweiler, auf dessen Prioritätenliste die Wirtschaftsförderung in der ersten Startreihe steht, belegt seine Aussage mit Fakten.

„Der Erfolg der Formel 1 hat in den vergangenen zehn Jahren Investitionen von 100 Millionen Euro am Nürburgring angeschoben. Die Formel 1 ist die TOP-Veranstaltung, sie bringt 50 Prozent des Umsatzes der Nürburgring GmbH.“ Die größte Sportstätte Deutschlands mit zwei Millionen Besuchern jährlich sorge für 500 direkte Arbeitsplätze an der Rennstrecke und dem neuen, unmittelbar angrenzenden Gewerbepark am Nürburgring. Hinzu kämen 2.500 indirekte Jobs.

„Die Formel 1 liefert die meisten PS für diesen Wirtschaftsmotor“, weiß der AW-Landrat. Seit die Königsklasse 1995 an die legendäre Eifelrennstrecke zurückkehrte, seien mehr als 2,3 Millionen Besucher und 1,8 Millionen Übernachtungen registriert worden. Ein Grand-Prix-Wochenende bringe mehr als 60 Millionen Euro Umsatz. Jürgen Pföhler spricht gerne von einem „strukturpolitischen Auftrag“ des Nürburgrings.

Und von einem „permanenten Imagegewinn“. Jedes Formel 1-Rennen werde weltweit von 160 Millionen Zuschauern verfolgt. „Das ist eine gigantische Werbung für unsere Fremdenverkehrsregion.“ Potenzielle Besucher also, die der Kreis Ahrweiler auch mit Blick auf weitere Highlights wie Ahr-Rotweine, Spitzengastronomie, Maria Laach, Arp-Museum und Vulkanpark gut gebrauchen könne.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.05.2005

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