BÜRGERSERVICE BILDUNG & FAMILIE KREIS & GEMEINDEN KULTUR & VEREINE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
 

AWB-Werkleiter: „Wir bestehen bei Müllentsorgung auf Vertragserfüllung“

Der Kreis Ahrweiler besteht auf die Vertragserfüllung der Herhof-Gruppe bei der Abfallentsorgung in der Trockenstabilatanlage Rennerod (Westerwaldkreis), in die auch der Restmüll aus dem AW-Kreis geliefert und verwertet wird. Das hat der Werkleiter des Abfallwirtschaftsbetriebs Kreis Ahrweiler (AWB), Walter Reichling, zu den jüngsten Meldungen über die Anlage in Rennerod erklärt.

„Unser Vertragspartner muss seine Hausaufgaben machen und zunächst klipp und klar sagen, ob und inwieweit er in der Lage ist, seine vertraglichen Verpflichtungen uns gegenüber einzuhalten“, betonte Reichling. Mögliche Kalkulationsirrtümer berechtigten jedenfalls nicht zu einer Anfechtung des Vertrags. „Sobald konkrete und vor allem belastbare Aussagen vorliegen, werden wir diese sorgfältig prüfen und in die zuständigen Kreisgremien bringen“, fuhr Reichling fort. Für Spekulationen sei es „derzeit viel zu früh“.

Gesellschafter der Anlage seien die Treasury Holdings Germany GmbH (48 Prozent) sowie die Firma Emil Mann GmbH & Co und der Westerwaldkreis mit jeweils 26 Prozent. Der AWB stehe in Gesprächen mit dem Betreiber der Anlage und dem Westerwaldkreis, so Reichling. Von dort werde berichtet, dass die Anlage einwandfrei laufe. Beim Absatz der erzeugten Produkte – vor allem Trockenstabilat, das als Brennstoff verwertet wird – gebe es keine Störungen, so die Aussagen aus dem Westerwaldkreis. Allerdings sei von Problemen bei der wirtschaftlichen Kalkulation und der Müllmengenkapazität die Rede; nach Angaben aus dem Westerwald betrage die Kapazität keine 120.000 Jahrestonnen Müll, sondern nur 100.000 bis 105.000 Jahrestonnen.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.05.2005

<< zurück