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Abfallanlage Rennerod: AWB fordert Klarheit

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) hat den Betreiber der Trockenstabilatanlage Rennerod (Westerwaldkreis) aufgefordert, verbindlich zu erklären, ob und inwieweit er die vertraglichen Verpflichtungen gegenüber dem AW-Kreis auch weiterhin erfüllt. Für den Fall der Nichterfüllung kündigte AWB-Werkleiter Walter Reichling in einem Schreiben an die MBS-Anlage Westerwald GmbH & Co. KG rechtliche Schritte an.

Hintergrund sind Spekulationen um die Herhof-Gruppe, die in Rennerod unter anderem den Restmüll aus dem AW-Kreis annimmt und verwertet. Zwar laufe die Anlage einwandfrei. Auch beim Absatz der erzeugten Produkte – vor allem Trockenstabilat, das als Brennstoff verwertet wird – gebe es keine Störungen. Allerdings sei von Problemen bei der wirtschaftlichen Kalkulation und der Müllmengenkapazität die Rede, heißt es aus dem Westerwaldkreis. Sobald von dort konkrete Aussagen vorlägen, würden diese geprüft und in die zuständigen Gremien des AW-Kreises gebracht, so Reichling.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 03.06.2005

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