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VG Adenau: Top bei Dorferneuerung und Tourismus

Rundreise des Landrats mit Bürgermeister Romes – Schulen und Kindergärten als „Herzstück unserer Investitionspolitik“

Tourismus als Teil der Wirtschaftsförderung, private Dorferneuerung, Ehrenamt sowie Schulen und Kindergärten – das sind einige aktuelle Schlaglichter, die in der Verbandsgemeinde Adenau (VG) gesetzt werden. Landrat Dr. Jürgen Pföhler unternahm jetzt gemeinsam mit Bürgermeister Hermann-Josef Romes eine Rundreise durch die VG. Elf Stationen plus ein Gespräch mit den Ortsbürgermeistern standen auf dem Programm der ganztägigen Visite.

Bei der Dorferneuerung komme fast ein Drittel der im Kreis Ahrweiler gestellten Anträge aus der VG Adenau; dorthin seien seit 2000 mehr als 500.000 Euro Zuschüsse geflossen. In diesem Sektor sei die Region Adenau „Spitzenklasse“, befand der Landrat.

Ähnlich beim Tourismus, der „enormes Potenzial“ biete und „optimal verwertet werden“ müsse: Die Übernachtungszahlen seien 2004 wieder um fünf Prozent gestiegen; die VG verbuche hinter Bad Neuenahr-Ahrweiler die höchsten Übernachtungszahlen im AW-Land. Romes sieht in dem VG-weit agierenden Tourismusverein „Hocheifel-Nürburgring e.V.“ eine zukunftsweisende Organisation. „Neben dem Nutzen, den wir aus den Besucherströmen des Nürburgringes ziehen können, wollen wir weiterhin für Natur-, Wander- und Radtouristen attraktive Angebote schaffen“, kündigte der Bürgermeister an.

Bei den Radwegen fahren Landrat und Bürgermeister auf den überregionalen Ahrradweg ab, der bis Nordrhein-Westfalen führt. Den geplanten Streckenabschnitt Fuchshofen-Dorsel (elf Kilometer über die stillgelegte Bahntrasse) unterstütze der Kreis mit 120.000 Euro. Beim Abschnitt Schuld-Fuchshofen (drei Kilometer) hofft Romes angesichts der in privater Hand liegenden Grundstücke auf eine zufrieden stellende Lösung; dem Landrat dankte er für erfolgreiche Verhandlungen beim Bonn-Berlin-Ausgleich, die der VG Adenau Fördermittel bringen. Romes: „Die Strecke Schuld-Dorsel, die 20 Jahre in der Warteschleife stand, ist damit finanziell einen entscheidenden Schritt weiter.“

Ohne den ehrenamtlichen Einsatz der Bürger könnten weder Kreis noch Kommunen bestehen, erklärte der Landrat. Daher habe der Kreis aus seinem Vereinsfördertopf in den vergangenen vier Jahren 23.000 Euro in der VG Adenau bewilligt, unter anderem für den TuWi Adenau, die Schützenbruderschaft Wershofen und das Blasorchester Insul. Der Jugendgruppe Müllenbach und ihrem Naturerlebnispfad bescheinigte Dr. Pföhler bei seinem Besuch „herausragendes Engagement“.

Vom Investitionsprogramm des AW-Kreises für Schulen und Kindergärten (Pföhler: „Das Herzstück unserer Investitionspolitik“) habe die VG Adenau stark profitiert. Für das Erich-Klausener-Gymnasium seien im Schulbauprogramm 336.000 Euro eingeplant. Für Schulen in Trägerschaft der VG (Schulzentrum, Grundschule, Realschule) habe der Kreis seit 2000 mehr als zwei Millionen Euro gezahlt. Hinzu komme das Photovoltaik-Projekt, die Dächer der Kreis-Schulen für die Gewinnung von Strom aus Sonnenenergie zu nutzen.

In Erweiterung und Umbau der Kindergärten Reifferscheid, Wershofen und Adenau seien 350.000 Euro an Kreisgeldern sowie 3.400 Euro für den Ausbau der Ganztagsplätze im Kiga Adenau geflossen. Vor allem aber: zwei Millionen Euro binnen fünf Jahren für die Personalkosten in den fünf kommunalen und drei katholischen Kindergärten in der VG Adenau.

Bildunterzeile zum FOTO:
Die Verbandsgemeinde Adenau besteht aus 36 Ortsgemeinden plus der Stadt Adenau. Entsprechend stark zeigte sich die Besprechung der BĂĽrgermeister mit dem Landrat in Wiesemscheid.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 17.06.2005

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