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Verlagerungspläne rückgängig machen

Bundeswehr: Ministerpräsident antwortet Landrat und Bürgermeister

Ministerpräsident Kurt Beck stellt sich in der Diskussion um eine Teilverlagerung des Bundeswehrstandortes Grafschaft-Gelsdorf auf die Seite des Kreises Ahrweiler und der Gemeinde Grafschaft. In seinem Antwortschreiben an Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Bürgermeister Achim Juchem betont Beck, er habe Bundesverteidigungsminister Peter Struck „gebeten, die Verlagerungspläne rückgängig zu machen“.

„Es ist wichtig, dass wir diese Übereinstimmung jetzt haben“, erklärte Dr. Pföhler. „Während andere Nebelkerzen werfen, bestätigt der Ministerpräsident, dass die Pläne existieren, und er verspricht, uns weiter zu informieren“, meinte der Landrat. Juchem wertete die Beck-Aussage als „klares Bekenntnis für unseren Bundeswehrstandort“. Beck habe die Verlagerung gegenüber Struck als „nicht hinnehmbar“ bezeichnet.

Zuvor hatten Pföhler und Juchem den Mainzer Ministerpräsidenten aufgefordert, die mögliche Verlagerung des Lage- und Meldezentrums aus dem Zentrum für Nachrichtenwesen in Gelsdorf zum Bundesnachrichtendienst nach Berlin zur Chefsache zu machen. Eine solche Verlagerung mit bis zu 300 Mitarbeitern wäre „ein weiterer substanzieller Schlag“ für die Region“, betonten Landrat und Bürgermeister in ihrem Schreiben nach Mainz.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 27.06.2005

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