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Teilhabe statt Fürsorge: Kreis plant Förderung behinderter Menschen

Die Pläne zur Förderung von behinderten Menschen im Kreis Ahrweiler schreiten voran. „Unser Ziel ist es, dass Behinderte ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen können“, erklärte Landrat Dr. Jürgen Pföhler bei einer Informationsveranstaltung mit den beiden Planungsinstituten.

„Teilhabe statt Fürsorge“ laute das Prinzip, das verstärkt auf ambulante Hilfen baue. Behinderte Menschen sollen am Leben teilhaben und nicht mehr Objekt einer fremdbestimmten Fürsorge sein, so Pföhler. Mit den Barmherzigen Brüdern Saffig (BBS) für den Planungsbereich der psychisch behinderten Menschen und dem Zentrum für Planung und Evaluation sozialer Dienste der Universität Siegen (ZPE) für die Menschen mit körperlichen, geistigen und Sinnesbehinderungen stünden dem Kreis hochkompetente Berater zur Seite. „Wir haben gute Erfahrungen mit fundierten und langfristigen Planungen gemacht“, betonte der Landrat.

Der Kreis hat den beiden Instituten den Auftrag erteilt, die Angebots-und Bedarfssituation für behinderte Menschen zu analysieren und Handlungsmöglichkeiten für die Optimierung der Versorgungsstruktur aufzuzeigen. Bei der Infoveranstaltung stellten die Experten Manfred Nelius und Albert Mandler (BBS) sowie Dr. Albrecht Rohrmann und Dr. Johannes Schädler (ZPE) die „Planungen im Kreis Ahrweiler zur Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gemeinschaft“ vor.

Vorausgegangen waren zahlreiche Projektgruppensitzungen, Befragungen und Fachforen. Der Kreis nimmt an dem Projekt des Landes „Selbstbestimmen, Hilfe nach Maß“ teil. Dabei können behinderte Menschen auf Antrag ein persönliches Budget erhalten, um sich die erforderlichen Hilfen selbst einkaufen zu können.

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Planen die Behindertenförderung: Landrat Dr. Jürgen Pföhler (hinten v.l.), Klaus Kniel und Lothar Marquardt von der Kreisverwaltung sowie (vorne v.l.) Dr. Johannes Schädler, Manfred Nelius, Dr. Albrecht Rohrmann und Albert Mandler .


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 21.07.2005

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