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Zwei Millionen Kubikmeter Trinkwasser stehen bereit

Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr erhalten den Großteil

Für die Trinkwasserversorgung im Raum Adenau und Altenahr laufen derzeit umfangreiche Bauarbeiten. Alleine in diesem Jahr werden rund 1,7 Millionen Euro investiert. „Die Trinkwasserversorgung in dieser ländlichen Region mit großen Entfernungen zwischen den Siedlungen ist aufwändig und teuer“, erklärte Landrat Dr. Jürgen Pföhler bei einer Baustellenbesichtigung der neuen Aufbereitungsanlage in Nohn.

Zwischen Nohn und Kerpen, kurz hinter der Kreisgrenze im Nachbarkreis Daun, liegt ein umfangreiches Trinkwasser-Gewinnungsgebiet. Daraus können die Kreise Ahrweiler, Daun und Cochem aufgrund wasserrechtlicher Genehmigungen zwei Millionen Kubikmeter Trinkwasser abpumpen. „Hier blicken drei Landkreise über ihre Grenzen und arbeiten eng zusammen“, erklärte der Ahrweiler Landrat, der zugleich Vorsteher des Wasserversorgungs-Zweckverbandes Eifel-Ahr ist. Mit rund 56 Prozent erhält der Verband Eifel-Ahr für die Region Adenau und Altenahr den größten Teil des Trinkwasserreservoirs in Nohn-Kerpen.

Die dortige Aufbereitungsanlage muss wegen der neuen Trinkwasserverordnung gebaut werden. Sie kostet rund zwei Millionen Euro und wird von den drei Landkreisen, einzelnen Verbandsgemeinden und Zweckverbänden bezahlt. Die Inbetriebnahme ist für Oktober 2005 geplant.

Weitere aktuelle Bauprojekte im Kreis Ahrweiler sind neue Trinkwasserleitungen in Pomster und Plittersdorf, neue Maschinentechniken und Leitungen für den Hochbehälter und das Pumpwerk Dorsel sowie neue Elektrotechnik für die Hochbehälter Hohe Acht, Dorsel und Nürburg.

Bildunterzeile zum FOTO:
Stillten ihren Wissensdurst bei der Baustellenbesichtigung an der neuen Trinkwasser-Aufbereitungsanlage in Nohn: (v.l.) Bürgermeisterin Heike Bohn (Verbandsgemeinde Hillesheim), Bürgermeister Karl Häfner (Verbandsgemeinde Kelberg), Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Landrat Heinz Onnertz (Landkreis Daun), Landrat Eckhard Huwer (Landkreis Cochem-Zell), Bürgermeister Hermann-Josef Romes (Verbandsgemeinde Adenau) und Bürgermeister Werner Klöckner (Verbandsgemeinde Daun)


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 12.08.2005

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