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Landrat: Möglichkeit der Briefwahl nutzen

100.000 AW-Bürger können Deutschen Bundestag mitwählen

Wer am Wahlsonntag, 18. September, voraussichtlich verhindert ist und das heimische Wahllokal nicht aufsuchen kann, sollte seine Stimme für die Wahl zum 16. Deutschen Bundestag jetzt per Briefwahl abgeben. Dazu rät Landrat Dr. Jürgen Pföhler als Kreiswahlleiter. Zugleich weist Pföhler auf einen angenehmen Nebeneffekt der Briefwahl hin: Wählerinnen und Wähler könnten ihr Votum in aller Ruhe zu Hause abgeben.

Was ist im Vorfeld zu erledigen? Zunächst sind die Briefwahlunterlagen zu beantragen, und zwar in den Rathäusern der Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen und Sinzig, der Gemeinde Grafschaft beziehungsweise der Verbandsgemeinden. Der Antrag kann schriftlich erfolgen, per Fax, per Telegramm, per Fernschreiben, per E-Mail oder in sonstiger dokumentierbarer elektronischer Form.

Der einfachste Weg ist, die Rückseite der Wahlbenachrichtigung auszufüllen und in einem frankierten Umschlag an die jeweilige Verwaltung zu senden; die Wahlbenachrichtigungen wurden den Wählern in diesen Tagen zugeschickt. Die Wähler können ihre Wahlscheine auch persönlich bei der zuständigen Verwaltung beantragen. Eine telefonische Anforderung ist jedoch nicht möglich.

Im Kreis Ahrweiler mit seinen rund 131.000 Einwohnern sind rund 100.000 Bürger aufgerufen, den neuen Bundestag zu wählen. Von den 598 zu wählenden Abgeordneten des neuen Deutschen Bundestages werden 299 nach Wahlkreisvorschlägen und 299 nach Landeslisten gewählt. Daher hat jeder Wähler zwei Stimmen: eine Wahlkreisstimme und eine Landesstimme.

Im Wahlkreis 200, der den gesamten Kreis Ahrweiler und aus dem Kreis Mayen-Koblenz die Städte Andernach und Mayen sowie die Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Pellenz und Vordereifel umfasst, konkurrieren sechs Bewerberinnen und Bewerber um die Wahlkreisstimme.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 31.08.2005

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