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Kreis hilft Caritas, Caritas hilft Alkoholkranken

Landrat Dr. Pföhler sprach mit Richard Stahl und Thomas Steffen-Lunnebach

Alkoholprobleme stellen den mit Abstand häufigsten Grund dar, dass sich Menschen an die Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle der Caritas wenden. Das haben der Leiter der Caritas-Geschäftsstelle Ahrweiler, Richard Stahl, und Caritas-Suchtberater Thomas Steffen-Lunnebach jetzt Landrat Dr. Jürgen Pföhler berichtet.

Der Landrat überreichte die jüngste Zuschussbewilligung des Kreises an die Caritas und nutzte die Gelegenheit für einen Meinungsaustausch mit den dortigen Experten. Der Kreis überweist zunächst 41.000 Euro für 2005 an die Geschäftsstelle Ahrweiler des Caritas-Verbandes für die Region Rhein-Mosel-Ahr e.V. Dies sei „sehr sinnvoll angelegtes Geld“, sagte Pföhler. Die Caritas leiste wichtige Arbeit bei der Betreuung suchtkranker Menschen im AW-Kreis. Auch bei der Schwangerenberatung sei der Verband eine anerkannte Sozialinstitution, unterstrich Pföhler.

Bei den 41.000 Euro handelt es sich um Abschlagszahlungen für das erste und zweite Quartal 2005. Der gesamte Kreiszuschuss für das laufende Jahr richtet sich nach den zuschussfähigen Gesamtkosten. In den Jahren 2003 und 2004 hat der Kreis die Sach- und Personalkosten der Psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle der Caritas mit jeweils rund 75.000 Euro unterstützt.

Die Caritas, die im historischen Bahnhofgebäude Ahrweiler untergebracht ist, übernimmt die Suchtprävention und Suchtberatung, beispielsweise zu Alkohol, Medikamenten und Drogen. Die psychosoziale Begleitung substituierter Drogenabhängiger, die 2002 neu eingerichtet worden sei, habe sich erfolgreich etabliert, berichtete Stahl. Dieses Beratungsangebot richte sich an opiatabhängige Menschen, die unter anderem mit dem Ersatzstoff Methadon behandelt werden.

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Kreis hilft Caritas: Thomas Steffen-Lunnebach (v.l.), Richard Stahl und Dr. Jürgen Pföhler.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 02.09.2005

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