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Rettungswache Altenahr: Kreiszuschuss steigt auf 368.000 Euro

„Die neue Rettungswache in Altenahr hat eine langjährige Versorgungslücke geschlossen, der hohe Finanzzuschuss des Kreises Ahrweiler ist vollauf gerechtfertigt.“ Zu dieser Einschätzung kommt Landrat Dr. Jürgen Pföhler angesichts der neuen Einsatzzahlen, die das Deutsche Rote Kreuz (DRK) vorgelegt hat.

So registrierte die Rettungswache Altenahr vom 1. Januar bis 31. Juli diesen Jahres 542 Einsätze. 132 dieser Einsätze fanden nachts statt. „Ich bin froh, dass mit der neuen Wache auch die Bürger im Umland von Altenahr rund um die Uhr von dort aus versorgt werden können“, meinte der Landrat. Die Zeiten seien vorbei, in denen die Kranken- und Notarztwagen nachts von den Rettungswachen in Adenau und Bad Neuenahr-Ahrweiler angefordert werden mussten.

Unterdessen liegt die Schlussrechung für den Neubau der Rettungswache Altenahr vor. Die gesamten Baukosten betragen 491.000 Euro. Gegenüber den ursprünglich geplanten Kosten bedeutet das eine Steigerung von 28.000 Euro. Wesentlicher Grund: Während der Bauarbeiten wurde festgestellt, dass die Fundamente für den Neubau nicht ausreichten. Folglich musste die Betonbodenplatte verstärkt werden. Der Zuschuss des Kreises Ahrweiler erhöhte sich damit von zunächst geplanten 350.000 Euro auf 368.000 Euro. Das DRK übernimmt die restlichen 123.000 Euro.

Das Rettungsdienstgesetz geht davon aus, dass die Einsatzfahrzeuge die Hilfesuchenden binnen 15 Minuten erreichen. In der Verbandsgemeinde Altenahr ließ sich diese Frist vor dem Neubau der Rettungswache in Altenahr nur während der dortigen Besetzungszeiten von 7 bis 19 Uhr einhalten. Nachts dauerte die Anfahrt vor allem zu entlegenen Orten und Wohnplätzen oft länger als 15 Minuten, beispielsweise in den Ortsteilen von Berg, Heckenbach, Kalenborn, Kesseling, Kirchsahr und Lind. Die neue Rettungswache ermöglicht die 24 Stunden-Präsenz der Einsatzkräfte.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 08.09.2005

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