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„Zwei Experten an zwei Schaltstellen“

Fließender Übergang in Kreis-Wirtschaftsförderung: Guido Nisius übernimmt Stelle von Wolfgang Stiglitz, der neuer Chef der Kommunalaufsicht wird

Auf der Führungsebene der Kreisverwaltung Ahrweiler hat es einen Doppelwechsel gegeben: Guido Nisius (38) leitet die Wirtschaftsförderung, sein Vorgänger Wolfgang Stiglitz (59) ist neuer Chef der Abteilung für Recht und Kommunalaufsicht. „Zwei erfahrene und kompetente Experten haben zwei wichtige Schaltstellen übernommen“, meinte Landrat Dr. Jürgen Pföhler zu seiner Personalentscheidung.

Unter den 20 Arbeitsbereichen im Kreishaus komme der Wirtschaftsförderung (WF) eine überdurchschnittlich hohe Außenwirkung mit komplexen wirtschaftlichen und politischen Fragestellungen zu. Die Stelle genieße nicht nur bei den Unternehmen im Kreisgebiet „seit Jahren höchste Wertschätzung“, so Pföhler. Der Stabwechsel Stiglitz-Nisius sei „gelungen und stellt einen fließenden Übergang dar“.

Beide Kollegen hätten fünf Jahre eng zusammengearbeitet – Stiglitz als WF-Leiter, Nisius als sein Stellvertreter – und einiges auf den Weg gebracht. Wichtige Bonn-Berlin-Ausgleichsprojekte seien nach der Finanzierung und dem Anfangsstadium weitgehend oder vollständig realisiert, etwa das Arp-Museum, der Innovationspark Rheinland in Grafschaft (IPR), das Innovations- und Gründerzentrum Sinzig (IGZ) oder die Kooperation mit der Fachhochschule Remagen. Das Genehmigungs-Management, ein Rund-um-Service für ansiedlungswillige Unternehmen, habe sich unter Stiglitz fest etabliert, bilanzierte Pföhler weiter.

Jetzt tritt der diplomierte Verwaltungswirt Nisius, ein Eigengewächs des Kreises und WF-Mitarbeiter seit 1994, aus der zweiten in die erste Reihe. Seine Schwerpunktaufgaben: die abschließende Abwicklung der Bonn-Berlin-Ausgleichsprojekte, Kooperation mit den Vermarktern von IGZ, IPR und mit der FH Remagen, Koordinierung der regionalen und überregionalen Wirtschaftsförderung mit der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler sowie der Region Bonn/Köln, Ausbau eines Netzwerkes mit Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaft, regionalen Sparkassen und Wissenschaftseinrichtungen sowie Sonderprojekte wie – ganz aktuell – der Biomasse-Masterplan für den Kreis Ahrweiler.

Weitere Aufgaben der WF im Kreishaus umfassen die Dorferneuerung, den Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft“, Projekte im ländlichen Raum, Unternehmer- und Investorenservice, Firmenbetreuungen und –akquise sowie Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen.

Als neuer Chef der Abteilung „Recht und Kommunalaufsicht“ hat Wolfgang Stiglitz, der ebenfalls Diplom-Verwaltungswirt ist, die Nachfolge der Juristin Almut Rieger übernommen, die neue Fachbereichsleiterin von vier Abteilungen wurde. Als langjähriger Leiter des Rechnungsprüfungsamtes sei Stiglitz für die neue Aufgabe prädestiniert, unterstrich der Landrat. Eine Kernaufgabe der Kommunalaufsicht ist es, die Haushalte von 78 Gemeinden und Städten sowie der Zweckverbände im AW-Kreis zu prüfen. Weitere Arbeitsbereiche umfassen die Zentrale Bußgeldstelle, Wahlen sowie die Geschäftsstelle des Kreisrechtsausschusses.

FOTO:
Guido Nisius (v.l.), Dr. Jürgen Pföhler, Wolfgang Stiglitz


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 07.10.2005

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