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Weihnachts-Musik für Weihnachts-Aktion hilft beim Helfen

Benefiz-Konzert für „Nachbar in Not“ – Vorverkauf läuft – „Kölsche Weihnacht“

Weihnachten und der Landrats-Hilfsfonds „Nachbar in Not“ sind eng miteinander verbunden. Jedes Jahr erhalten mehr als 100 bedürftige Familien und Einzelpersonen eine finanzielle Unterstützung bei der Weihnachtsaktion. Was liegt näher, als das Spendenbarometer durch ein vorweihnachtliches Benefizkonzert zu erhöhen?

Genau dies plant Landrat Dr. Jürgen Pföhler mit dem Musikabend „Kölsche Weihnacht“ am Dienstag, 13. Dezember, 18.30 Uhr, in der Rosenkranzkirche Bad Neuenahr. Der Erlös fließt an „Nachbar in Not“. Der Kölner Star-Trompeter Bruce Kapusta präsentiert klassische Weihnachtslieder. Die „Rabaue“, eine vierköpfige Band ebenfalls aus der Domstadt, stellen ihr Weihnachts-Repertoire mit eigenen Liedern „op kölsche Art“ und besinnliche Erzählungen vor. Die „Botzedresse“ aus Niederzissen um Ralf Schneider – sozial aktiv über den Verein „Kinderherzen in Not“ zugunsten krebskranker Kinder – gestalten den Abend ebenso mit wie der Kinderchor St. Sebastianus Bad Bodendorf unter der Leitung des Lehrers Thomas Portugall.



Kind leidet an schwerer Krankheit – Mutter gibt Beruf auf

Ein Kind steht auch im Mittelpunkt einer der jüngsten Fälle, in denen „Nachbar in Not“ half. Dieses Kind aus dem AW-Kreis leidet an einer seltenen Krankheit, die tödlich verlaufen kann. Die Mutter möchte bei dem kleinen Patienten sein, der in einer Spezialklinik einer – mittlerweile erfolgreichen – Operation unterzogen wurde. Das zweite Beispiel stellt Fälle dar, die leider immer wieder passieren und in denen der Landrats-Hilfsfonds greift: Bei einem Wohnhausbrand verlor eine Familie ihre gesamten Habseligkeiten.

„In solchen Fällen reagieren wir schnell, diskret und ohne verwaltungstechnische Formalitäten“, erklärte Dr. Pföhler. Die Empfänger der finanziellen Hilfe bleiben anonym. Nur der Landrat und das Sozialamt der Kreisverwaltung kennen die Empfänger. 22 Einzelbewilligungen für insgesamt 10.100 Euro hat der Landrat im laufenden Jahr unterschrieben. Zusätzlich steht jetzt die Weihnachtsaktion an. „Die Menschen sollen das Geld vor den Festtagen haben“, kündigte Pföhler an und verriet zwei Zahlen aus der Vorjahresaktion: 2004 flossen rund 12.000 Euro an 114 Familien und Einzelpersonen.

Während der Landrat bei den Fällen im üblichen Jahresverlauf auf eigene Initiative oder auf Vorschläge aktiv wird, bittet er bei der Sonderaktion vor den Festtagen Kirchen, Bürgermeister und Jugendamt um konkrete Namen von Betroffenen. Dabei gilt das Prinzip von „Nachbar in Not“: Die Empfänger müssen sich unverschuldet in einer Notlage befinden oder am Rande des Existenzminimums leben.

„Unser Hilfsfonds besteht seit 1974 und ist nur durch die vielen Spender möglich“, zog der Landrat Bilanz und richtete einen ausdrücklichen Dank an alle Spender. Dies sind beispielsweise: Vereine oder Firmen, die den Erlös einer Feier spenden; oder Schüler, die bei Schulfesten um Unterstützung für Bedürftige bitten; oder Einzelpersonen, die auf Geburtstagsgeschenke verzichten und ihren Gratulanten Geldspenden für Nachbarn in Not vorschlagen.

Seit 1974 half der Landrats-Fonds in mehr als 3.000 Fällen – „als unkomplizierte Soforthilfe“, wie Pföhler betont. Die Zahl der Spender lag zwischen 70 und 150 im Jahr, die der Empfänger zwischen 100 und 120. Die eingegangenen Spenden betrugen zwischen 10 und rund 10.000 Euro. Und was sagt das aktuelle Spendenbarometer, also die Gesamtzahl der Spenden seit 1974? Das „Nachbar in Not“-Barometer zeigt 850.000 Euro an.

Zahlreiche Konzertbesucher erhofft

Gemeinsam mit den Künstlern hofft Dr. Pföhler „auf viele Besucher unseres Konzertes, weil wir damit Menschen helfen“. Die Eintrittskarten kosten 10 Euro. Der Vorverkauf läuft. Die Tickets sind erhältlich bei der Kreisverwaltung (Ahrweiler, Wilhelmstraße 24-30) und in den zwölf Hauptgeschäftsstellen der Kreissparkasse Ahrweiler; diese befinden sich in Adenau, Altenahr, Ahrweiler, Bad Neuenahr, Ringen, Sinzig, Remagen, Oberwinter, Bad Breisig, Burgbrohl, Niederzissen und Kempenich.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 24.11.2005

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