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Kreis hat Verbrauch von Heizenergie um 23 Prozent gesenkt

Landrat lobt Schulen und setzt auf „Drei-Säulen-Konzept“ – Weniger Wasser verbraucht – Strom trotz EDV-Ausbaus gleichbleibend

Die Energieeinsparungen des Kreises Ahrweiler zeigen belegbare Erfolge. Insbesondere der Verbrauch von Heizenergie in den elf kreiseigenen Schulen sowie dem Gebäude der Kreisverwaltung ist deutlich gesunken. Landrat Dr. Jürgen Pföhler will diesen Trend noch verstärken und setzt auf das „Drei-Säulen-Konzept beim Gebäude-Management“.

Der Verbrauch von Heizenergie in den Kreisgebäuden sank im Berechnungszeitraum von 1996 bis 2004 um 23 Prozent. Damit wurden 2.600 Megawattstunden eingespart. Dies würde ausreichen, um 80 Einfamilienhäuser ein Jahr lang zu beheizen. Der Wasserverbrauch sank im gleichen Zeitraum um 17 Prozent. Beim Stromverbrauch sorgte die vollständige EDV-Ausstattung im Kreishaus zu jährlichen Steigerungsraten von bis zu elf Prozent. Einsparungen führten jedoch dazu, dass der gesamte Stromverbrauch aller Gebäude im gleichen Zeitraum in etwa gleich blieb.

Wesentliche Gründe für die Reduzierung des Energieverbrauchs sind laufende Verbrauchskontrollen, der Einsatz von Gebäudeleittechnik zur intelligenten Steuerung der komplexen Anlagen in Schulen, die regelmäßige Überprüfung und Wartung der Anlagen, der Austausch von Kesselanlagen, Heizkreispumpen und die Überarbeitung der Heizkreisverteilungen, neue Gas-Kesselanlagen in Brennwerttechnik, Wärmedämmsysteme wie hochisolierende Fenster sowie die Motivation und Beratung von Hausmeistern und Gebäudenutzern. An dieser Stelle lobte der Landrat ausdrücklich die Schulen: „Schulleiter, Lehrer, Schüler und Hausmeister haben sich sehr engagiert – in Energieteams, bei Verhaltensregeln und im Unterricht.“

Der Kreis baue die alternative Energieversorgung und das Energiecontrolling weiter aus, kündigte Pföhler an. Das „Drei-Säulen-Konzept beim Gebäudemanagement“ umfasse erstens das klassische Energiesparen, zweitens die Ausstattung der Dächer mit Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung aus Sonnenenergie und drittens die ökologische Optimierung der Heiztechnik mit alternativen Technologien wie beispielsweise Gas-Brennwertheizung, Holzhackschnitzel, Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung, Solaranlagen zur Warmwasserbereitung oder Erdwärmepumpen.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 02.12.2005

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