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Breisiger Wein reift heran

Landrat: „Eine Super-Idee zur Heimatpflege“

Eine alte Tradition, die in Bad Breisig neue Blüten treibt, gedeiht offenbar vorzüglich. „Wir haben mit unserem Wein 102 Öchslegrad erreicht und sind damit äußerst zufrieden“, erklärte Hans Hollederer von der Weinbau-Bruderschaft Oberbreisig bei der Rundreise von Landrat Dr. Jürgen Pföhler durch die Verbandsgemeinde Bad Breisig, die diesen gemeinsam mit Bürgermeister Bernd Weidenbach unter anderem ins Alte Backes führte.

Dort haben die Weinbrüder um Volker Bodenbach, Peter Eschke, Rolf Henzgen, Robert Hoß, Andreas Jansen, Paul Maurenbrecher, Werner Schäfer und Hans Hollederer eine Weinstube eingerichtet, ebenso wie eine Kelteranlage im Alten Spritzenhaus. „Eine Super-Idee zur Heimatpflege und ein schöner Beitrag zur Gestaltung des Ortsbildes“, lobte der Landrat die ehrenamtlichen Aktivitäten der Weinbaubruderschaft und fand darin die Zustimmung von Bürgermeister Bernd Weidenbach.

Während der Weinbau im 14. Jahrhundert beachtliche Ausmaße im Breisiger Ländchen hatte und die Breisiger Winzer über Jahrhunderte einen guten Ruf genossen, wurde die Vermarktung Mitte des 19. Jahrhunderts immer schwieriger. 1934 wurde der letzte Rebstock am „Elzenberg“ angepflanzt. Seit 2003 sind die Hobbywinzer aktiv. „Unser Wein reift derzeit, wir warten gespannt auf das Ergebnis“, sagte Hollederer, der insgesamt 120 Liter Spätburgunder erwartet.

FOTO: Unter Weinkennern in Oberbreisig: Dr. Jürgen Pföhler (3.v.l.), Bernd Weidenbach (4.v.l.) sowie Hans Hollederer (5.v.l.) und weitere Mitglieder der Weinbau-Bruderschaft im Alten Backes, das jetzt als Weinstube dient.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 05.01.2006

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