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Meningitis-Fall aufgetreten

Ein akuter Fall von Hirnhautentzündung (Meningitis) ist in Bad Neuenahr-Ahrweiler aufgetreten. Es handelt sich um ein Kind aus der Kindertagesstätte am Krankenhaus Maria-Hilf. Das meldete die Kreisverwaltung Ahrweiler am Dienstag [17.01.2006].

Das Kreis-Gesundheitsamt Ahrweiler hat einen Arbeitsstab eingerichtet, der die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet hat. Dazu gehört insbesondere die Ermittlung des Personenkreises, mit dem das erkrankte Kind in den vergangenen zehn Tagen engen Kontakt hatte. Das Krankenhaus Maria Hilf unterstützt das Gesundheitsamt und hat die Prophylaxe übernommen. Eine Ansteckungsgefahr besteht nur bei engen Kontaktpersonen wie Familienmitgliedern und Kindern des Kindergartens. Kontaktpersonen, die bisher nicht ermittelt wurden, sollen sich beim Gesundheitsamt melden.

Bei der Erkrankung handelt es sich vermutlich um eine Meningokokken-Meningitis. Es kann sich um ein schweres Krankheitsbild handeln. Im Anfangsstadium kann die Erkrankung mit einem „grippalen Infekt“ verwechselt werden. Erstsymptome können sich zeigen als Infekt der oberen Luftwege, Fieber, Frösteln, Unwohlsein, Erbrechen, Kopfschmerz, Lichtempfindlichkeit, Gelenkschmerzen, Hauteinblutungen und Nackensteife. Beim Auftreten dieser Symptome oder in Zweifelsfällen wird möglichen Kontaktpersonen empfohlen, umgehend den Hausarzt aufzusuchen. Für Rückfragen hat das Gesundheitsamt ein zentrales Info-Telefon eingerichtet: Ruf 02641/975-610.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 17.01.2006

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