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Freie Bahn für die neuen Kreis-Finanzen

Haushalt 2006 ist genehmigt - Landrat: „Jetzt können wir mit unseren Vorhaben starten“

Der Haushalt des Kreises Ahrweiler für 2006 ist genehmigt. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) als Genehmigungsinstanz der 24 rheinland-pfälzischen Landkreise vermerkt eine „besondere Anerkennung“ für den AW-Kreis, der landesweit einer von voraussichtlich drei Kreisen sei, die einen in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichenen Haushalt schaffen.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler wertet das O.k. der Finanzwächter als „gute Nachricht“. Weil: „Jetzt können wir über die im Kreistag beschlossenen Finanzmittel verfügen und unsere Vorhaben starten.“ Das dürfe auch Kommunen, Schulen, Kindergärten, Verbände und Vereine freuen, die Kreiszuschüsse für viele Projekte erhalten könnten.

Der Kreis habe den Haushaltsausgleich „unter großen Anstrengungen“ erreicht, betont die ADD und verweist auf den Verkauf von RWE-Aktien oder die Schließung der Kreismusikschule. Die Sozialausgaben (74 Millionen Euro) machten 72 Prozent des gesamten Verwaltungshaushaltes aus. Beim Zuschussbedarf im Sozialetat liege der AW-Kreis „im oberen positiven Drittel“ der rheinland-pfälzischen Landkreise. Ausdrückliche Zustimmung bei den Finanzwächtern findet unter anderem die dreimonatige Wiederbesetzungssperre in der Kreisverwaltung. Die Kreisumlage, die der Kreis von den Kommunen erhebt, liege mit 37,25 Prozent unter Landesdurchschnitt.

Zum Vermögenshaushalt verweist die ADD auf die im Landesvergleich sehr hohe Belastung. Dennoch belege der Kreis bei der Gesamtverschuldung wegen des bisher ausgeglichenen Haushalts landesweit einen günstigen Platz im vorderen Drittel. Die Belastung im Vermögenshaushalt bereite „in der Tat Sorge“, erklärte Dr. Pföhler, der aber zugleich „Licht am Ende des Tunnels“ sieht, „da unser 30 Millionen Euro schweres Schulbauprogramm jetzt weitgehend abgeschlossen ist.“ Neue Kredite werde es nur noch für unabweisbare und dringende Ausgaben geben.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 31.01.2006

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