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Eigenheime werden wieder neu gefördert

Günstige Darlehen mit einem Prozent Zinsen – Infos bei der Kreisverwaltung

Fördergelder für den Neu-, Um- und Ausbau, die Erweiterung sowie den Erwerb von Wohnungen gibt es auch in diesem Jahr. Die Verwaltungen der Städte und Verbandsgemeinden nehmen die Anträge entgegen. In einer Pressemeldung nennt die Kreisverwaltung Ahrweiler Einzelheiten.

Fördermöglichkeiten bestehen im so genannten Behördenverfahren, das über die Kreisverwaltung abgewickelt wird, und im Hausbankenverfahren, das als Ergänzungsprogramm bezeichnet wird. Bei allen Programmen handelt es sich um eine Direktförderung.

Im Behördenverfahren gilt eine Baukosten-Obergrenze, die ohne Grundstücks- und Erschließungskosten bei 1.400 Euro je Quadratmeter Wohnfläche liegt. Außerdem sind Wohnflächen-Obergrenzen vorgegeben, 130 Quadratmeter beispielsweise bei einem Vier-Personen-Haushalt. Förderung und Förderhöhe hängen ab von der Haushaltsgröße und dem Gesamteinkommen des Haushalts. Gewährt werden verbilligte Darlehen (beispielsweise zehn Jahre lang 1 Prozent Zinsen und 1 Prozent Tilgung) sowie zusätzliche Aufwendungsdarlehen. Diese Darlehen werden ab Bezugsfertigkeit halbjährlich ausgezahlt. Die Rückzahlung beginnt nach 16 Jahren.

Auch im Ergänzungsprogramm gelten Wohnflächen-Obergrenzen als eine der Fördervoraussetzungen. Der Darlehenszinssatz beträgt auch hier 1 Prozent. Ein Aufwendungsdarlehen wird nicht gewährt. Die Kreisverwaltung prüft vorab die Einkommensvoraussetzungen; Interessierte sollten sich diesbezüglich unmittelbar an das Kreishaus wenden.

Neben dem Neubau wird auch der Erwerb vorhandener Wohnungen zur Selbstnutzung sowie der Erwerb von Mietwohnungen durch die Mieter gefördert. Diese Förderung läuft über Ankaufsdarlehen, wenn der Wohnungsbedarf dauerhaft gesichert und der Kaufpreis angemessen (aktuelle Wertermittlung erforderlich) ist. Auch hier ist eine Förderung im Hausbankenverfahren möglich.

Wichtig für alle Bauherren im Rahmen des Behördenverfahrens: Mit dem Bau darf erst begonnen werden, wenn die Mittel bewilligt sind. Es dürfen noch keine bindenden Verpflichtungen eingegangen sein – ausgenommen der Grundstückskauf oder ein Planungsauftrag. Auch bei Ankaufsdarlehen dürfen im Behördenverfahren bindende Verträge erst nach der Mittelbewilligung abgeschlossen werden.

Info: Kreisverwaltung Ahrweiler, Hans Königs, Ruf 02641/975-290, Fax 975-456, E-Mail: Info@kreis-ahrweiler.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 02.02.2006

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