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Der Müll, das Sofa und die alte Dame – Oder: Ist das etwa lustig?

Es gibt schon viel Kurioses in der Abfallwirtschaft: Entsorgungswege, die zum Schmunzeln anregen. Aber auch solche, die den Verantwortlichen Probleme bereiten. Folgendes fällt in beide Kategorien.

Jugendliche tragen ein altes Sofa zu einem Haus in der Remagener Innenstadt. Man klingelt und verlangt von der alten Dame fünf Euro für das Polsterstück. Als die Dame zur Tür kommt, sind die jugendlichen Möbelträger verschwunden und die Frau hat das Sofa vor der Tür stehen.

Die Polizei wird informiert und macht den Eingang frei, indem die Beamten das Sofa ein Stück weiter in die Fußgängerzone stellen. Von dort muss es ordnungsgemäß entsorgt werden. Also Anruf beim Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) mit der Bitte, das Sofa abzuholen. Allerdings besitzt der AWB keine eigenen Müllfahrzeuge, und die Entsorgerfirma ist mit ihren Fahrzeugen in einer anderen Gemeinde auf Sperrmüll-Tour. Also muss der Bauhof der Stadt Remagen ran, das Sofa aus der Fußgängerzone abholen und zum Abfallwirtschaftszentrum nach Niederzissen transportieren.

Fazit des AWB: Was als vermeintlicher Gag gedacht war, verursachte unnützen Aufwand und zusätzliche Kosten, die übrigens die Gebühren- und Steuerzahler zu tragen haben. Auch angesichts des umfangreichen, bürgerfreundlichen Entsorgungsangebots im Kreis Ahrweiler sind solche Aktionen nicht zu akzeptieren, meint der AWB.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 03.03.2006

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