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Tierkadaver gehören nicht in die Biotonne

Reste von Wildtieren, tote Haustiere oder Vögel haben in der braunen Biotonne nichts zu suchen. Darauf weist der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) hin. Grund: Überfahrene Wildtiere, Reste von verarbeiteten Nutztieren oder tote Haustiere sind jüngst wieder verstärkt in der Biotonne aufgetaucht.

Sämtliche Abfälle aus der braunen Biotonne laufen über ein Sortierband und werden dort von unerwünschten Bestandteilen per Hand befreit. Tierkadaver stellen für die Mitarbeiter der Kompostieranlage ein Gesundheitsrisiko dar. Die Müllwerker werden die Biotonnen jetzt stärker auf Tierkadaver kontrollieren. Werden sie fündig, bleiben die Tonnen ungeleert stehen. Außerdem drohen Bußgelder.

Gestorbene Haustiere wie Hunde und Katzen können auf dem eigenem Grundstück außerhalb von Wasserschutzgebieten vergraben werden. Wer dies nicht will oder wegen eines nicht vorhandenen Grundstücks nicht kann, muss den Tierkörper vom Zweckverband Tierkörperbeseitigung entsorgen lassen (Ruf 06508/91430). Verendete kleine Haustiere wie Ziervögel oder Zwergkaninchen können ebenso wie auf dem Grundstück gefundene verendete Singvögel über die graue Restmülltonne entsorgt werden, nachdem sie in Plastikbeutel verpackt wurden.

Über die korrekte Entsorgung informieren die AWB-Abfallberatung (Ruf 02641/975-222) und das Veterinäramt der Kreisverwaltung (02641/975-225).


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 10.03.2006

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