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Nachwuchs für die Kinderkrippe an der Fachhochschule

Einrichtung wird auf zwei Gruppen erweitert – Kreis gibt Zuschuss

Studium oder Kind? Nein: Studium und Kind! Die Fachhochschule Remagen erleichtert es ihren Studentinnen, Familiengründung und Studium zu vereinbaren – und der Kreis Ahrweiler hilft dabei. 5.300 Euro überweist der Kreis für die Vergrößerung der Kinderkrippe an der FH, die von einer (zehn Plätze) auf zwei Gruppen (jeweils acht Plätze) erweitert wird.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler überreichte den Bewilligungsbescheid bei einem FH-Termin persönlich an Prof. Dr. Stefan Sell und das Krippen-Team um Gudrun Schulz (Leiterin) und Susanne Knöll und betonte. „Unsere Kinder sind das Fundament für die Welt von morgen. Deshalb müssen angesichts der rückläufigen Geburtenzahlen alles daran setzen, die Entscheidung für Kinder möglichst leicht zu machen. Dazu gehört auch, dass Menschen sich heute nicht mehr zwischen Kind und Studium entscheiden müssen.“ Diese Einschätzung teilte auch Prof. Sell von der FH. Als Grund für die Krippenerweiterung nannte er die steigende Nachfrage nach Plätzen für Kinder unter drei Jahren.

Der Innenausbau in Remagen kostet insgesamt 13.200 Euro, die vom Kreis Ahrweiler, dem Land Rheinland-Pfalz und dem Trägerverein übernommen werden. Im AW-Kreis gibt es derzeit vier Kinderkrippen: zwei in Bad Neuenahr-Ahrweiler und je eine in Mayschoß und an der FH. Der Kreis werde die Einrichtung weiterer Krippen für Kinder unter drei Jahren unterstützen, betonte der Landrat. Das Gleiche gelte für den Ausbau der Ganztagsplätze.

FOTO: Susanne Knöll (v.l.), Klaus Kniel (Fachbereichsleiter für Jugend, Soziales und Gesundheit in der Kreisverwaltung), Gudrun Schulz, Dr. Jürgen Pföhler und Prof. Dr. Stefan Sell mit zwei Kindern in der Kinderkrippe an der FH Remagen.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 23.03.2006

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