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Caritas erhält 91.000 Euro vom Kreis

Für Schwangeren- und Suchtberatung – Projekt „Babybedenkzeit“ stößt auf Interesse

Der Caritasverband für die Region Rhein-Mosel-Ahr e.V. kann mit einem Zuschuss des Kreises Ahrweiler in Höhe von 91.000 Euro planen und arbeiten. Landrat Dr. Jürgen Pföhler nutzte die Übergabe der jüngsten beiden Jahres-Bewilligungsbescheide zu einem Meinungsaustausch mit Geschäftsführer Richard Stahl und zweien seiner Mitarbeiter, nämlich Schwangerenberaterin Annemarie Nold und Suchtberater Thomas Steffen-Lunnebach.

Die Caritas sei eine anerkannte und enorm wichtige Beratungseinrichtung für Menschen im AW-Kreis, erklärte Pföhler. Daher sei der Kreiszuschuss sinnvoll angelegtes Geld. Die psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle sei die kreisweit einzige Beratungsstelle für Suchterkrankungen vor allem an Alkohol, Medikamenten und Drogen.

Beim zweiten Standbein der Caritas, die im historischen Bahnhofsgebäude in Ahrweiler untergebracht ist, handelt es sich um die Schwangerenberatung. Aus den zahlreichen Angeboten für Mädchen, Frauen und Familien ging Stahl auf das Projekt „Babybedenkzeit-Elternpraktikum für Jugendliche“ ein, das derzeit auf ein breites Echo stoße. Dabei gehen die Caritas-Beraterinnen in Schulen, um Mädchen ab 13 Jahren lebensnah vor Augen zu führen, was es heißt, Tag und Nacht ein Kind zu versorgen.

Stahl: „In unserer Arbeit begegnen uns häufig ganz verklärte Kinderwünsche von Jugendlichen. Die Probleme vieler ´Teenagerschwangerschaften´ sind hinreichend bekannt. Hier setzt unsere Präventionsarbeit an: Wir wollen vermitteln, dass die Gründung einer Familie etwas Wertvolles und Schönes ist, aber auch Belastungen mit sich bringt, die mit 14 Jahren kaum tragbar sind.“

FOTO: Im Gespräch bei der Caritas: Richard Stahl (vorne v.l.), Dr. Jürgen Pföhler, Kreisjugendamtsleiterin Siglinde Hornbach-Beckers sowie (stehend) Thomas Steffen-Lunnebach und Annemarie Nold.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 31.03.2006

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