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Wärmepumpen wegen Wasserschutzes nur eingeschränkt erlaubt

Tiefenbohrungen stoßen im Kreisgebiet auf gesetzlichen Widerstand – Kreisverwaltung berät

Die Nutzung von Erdwärme wird bei Bauherren immer beliebter. Der Grund sind steigende Energiepreise für Öl und Gas sowie die ökologische Ausrichtung von Erdwärme. Im Kreis Ahrweiler sind Tiefenbohrungen zur Nutzung dieser regenerativen Energiequelle jedoch nicht überall möglich. Das gilt in erster Linie für Gebiete, in denen Trink- und Mineralwasser gewonnen wird.

Die Kreisverwaltung Ahrweiler muss Anfragen für Wärmepumpen vor allem bei Bauwünschen am Unterlauf der Ahr oftmals negativ bescheiden. Die Kreismitarbeiter helfen in Beratungsgesprächen aber gerne weiter. So sind Flächenkollektoren, die knapp unterhalb der Erdoberfläche zur Gewinnung von Erdwärme eingesetzt werden, eine Alternative zu Tiefenbohrungen.

Denn Tiefenbohrungen, die bis zu 100 Meter in die Erde getrieben werden, sind gesetzlich verboten, wenn sie die lebenswichtige Ressource Wasser beeinträchtigen. Die Folge: Wo Grund-, Trink-, Heil- und Mineralwasser geschützt werden muss, sind Tiefenbohrungen für Erdwärme-Sondenanlagen nicht oder nur eingeschränkt möglich. Das ist unter anderem in Gebieten in und um Bad Neuenahr, Bad Bodendorf, Bad Breisig und Brohl der Fall.

Info: Kreisverwaltung Ahrweiler, Abteilung für Umwelt und Strukturentwicklung, Ulrike Scheel, Ruf 02641/975-303, Mail: Ulrike.Scheel@kreis-ahrweiler.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 21.04.2006

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