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Für jeden Seelsorge-Anruf einen Kreis-Euro Hilfe

Telefonseelsorge sucht Mitarbeiter und braucht Spenden – Landrat bewilligte 11.000 Euro

Den hohen sozialen Stellenwert der Telefonseelsorge im Kreis Ahrweiler hat Landrat Dr. Jürgen Pföhler gegenüber der Vorsitzenden und dem Schatzmeister des Vereins, Ingrid Hüttmann und Peter Groß, unterstrichen. Die Mitarbeiter dieser Hilfeeinrichtung zeichneten sich durch Fachkompetenz und Einfühlungsvermögen aus – „und das ehrenamtlich und rund um die Uhr“, unterstrich Pföhler.

In einem Gespräch mit Hüttmann und Groß bekräftigte der Landrat, dass der Kreis Ahrweiler dem Verein auch künftig finanziell unter die Arme greifen werde. Den Bewilligungsbescheid für den Kreiszuschuss 2006 in Höhe von 11.000 Euro überreichte Pföhler jetzt an den Vereinsvorstand.

Dieser Betrag ist fast deckungsgleich mit einer zweiten Zahl: 12.000 Anrufe gehen bei den Seelsorgern pro Jahr ein. Als wesentliche Beweggründe nannte Hüttmann „an erster Stelle Einsamkeit, gefolgt von psychischen Erkrankungen sowie Konflikten in der Familie und mit dem Partner“. Die Zahl der Anrufe sei 2005 erstmals leicht gesunken – die Dauer der Gespräche allerdings gestiegen, so Hüttmann.

Unterdessen greift der Landrat eine Bitte der Telefonseelsorge auf und richtet einen Appell an die breite Öffentlichkeit. Zum einen suche die Einrichtung weitere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Derzeit seien 75 Frauen und Männer aktiv. Zum zweiten sei die Telefonseelsorge im Kreis Ahrweiler e.V. auf Spenden angewiesen: Kreissparkasse Ahrweiler, BLZ 57751310, Kontonummer 815928, oder Volksbank RheinAhrEifel eG, BLZ 57761591, Kontonummer 14808000. Der Verein stellt auf Wunsch Spendenquittungen aus. – Kontakt: Telefonseelsorge, Postfach 1507, 53460 Bad Neuenahr-Ahrweiler.

FOTO: Der Kreis hilft den Telefonseelsorgern: Ingrid Hüttmann (v.l.), Peter Groß, Dr. Jürgen Pföhler und Karl-Heinz Porz (Leiter des Sozialamtes der Kreisverwaltung).


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 21.04.2006

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