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Hühner dürfen wieder raus, Gänse und Enten nur unter Auflagen

Geflügelpest: Stallpflicht ist gelockert, aber nicht beendet – Kreis informiert

Hühner dürfen jetzt wieder raus aus den Ställen – Gänse und Enten dagegen nur unter bestimmten Auflagen und mit Ausnahmegenehmigung der Kreisverwaltung Ahrweiler. Das sieht – vereinfacht ausgedrückt – die Aufstallungsverordnung für Geflügel vor, die am 10. Mai 2006 in Kraft trat und bis 15. August 2006 gilt.

Die Amtstierärzte im Kreis-Veterinäramt haben rund 600 Geflügelhalter angeschrieben und über die neuen Regeln informiert. Wer noch kein solches Schreiben einschließlich Antragsvordruck für die Ausnahmegenehmigung erhalten hat, möge sich bitte melden: Ruf 02641/975-225.

Kreis-Veterinär Dr. Karl Hehlein: „Die Stallpflicht im Kampf gegen die Klassische Geflügelpest wurde gelockert, aber nicht beendet.“ Das Landesuntersuchungsamt Koblenz habe inzwischen fast 3.600 Proben aus ganz Rheinland-Pfalz auf die Aviäre Influenza (Vogelgrippe) untersucht – alle mit negativem Ergebnis, so Hehlein.

Für den Kreis Ahrweiler ergebe sich folgende Situation:
Erstens: Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel und Wachteln dürften ab sofort wieder im Auslauf gehalten werden, weil die Kreisverwaltung den Hühnerhaltern jetzt die generelle Ausnahme vom Aufstallungsgebot mitgeteilt hat.

Zweitens: Enten und Gänse könnten mit Zustimmung des Veterinäramtes und unter Einhaltung bestimmter Auflagen im Auslauf gehalten werden, weil für Wassergeflügel strengere Maßstäbe angelegt werden müssten. Nähere Einzelheiten über die Ausnahmegenehmigungen für Enten und Gänse oder Transport- und Handelsbedingungen werden in Kürze in einer Verfügung veröffentlicht.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 19.05.2006

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