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Kreis und Fachhochschule schließen Kooperationsvertrag

Unternehmen können Kapazitäten der FH nutzen – Landrat: „Wichtigster Impulsgeber für wirtschaftliche und technologische Entwicklung“

Der Kreis Ahrweiler und der RheinAhrCampus Remagen haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Die Vereinbarung stelle die bereits bestehende gute Zusammenarbeit auf eine verbindliche Basis, erklärten Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Prof. Dr. Thorsten Buzug bei der Vertragsunterzeichnung. Zuständige Ansprechpartner auf Arbeitsebene sind die Leiterin des Transferbüros am RheinAhrCampus Remagen der Fachhochschule Koblenz, Dr. Anke Hülster, sowie der Abteilungsleiter für Wirtschaftsförderung in der Kreisverwaltung Ahrweiler, Guido Nisius.

Landrat Pföhler bezeichnete die Fachhochschule als „wichtigsten Impulsgeber für die wirtschaftliche und technologische Entwicklung im Kreis Ahrweiler“. Unternehmensgründungen könnten aus der FH heraus unterstützt werden. In einem weiteren Schritt sollen die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer in die Kooperation eingebunden werden, kündigte Pföhler an.

Prof. Buzug, der Vorsitzender des gemeinsamen Ausschusses der Fachbereiche ist, erklärte: Neben den originären Aufgaben in Lehre, Forschung und Entwicklung leiste der RheinAhrCampus durch seine praxisorientierte Ausbildung und Qualifizierung von Studierenden sowie dem Wissens- und Technologietransfer zwischen Forschung und Praxis einen zentralen Beitrag zum Strukturwandel.

Die Vereinbarung nennt mehrere Handlungsfelder der Zusammenarbeit. Erstens sollen Unternehmensgründungen der Technologie und deren Ansiedlung im Kreisgebiet unterstützt werden, und zwar durch Beratung, Kontaktvermittlung und die Sensibilisierung der Studierenden. Zweitens ist eine engere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft angestrebt, etwa durch Arbeitskreise, technische Beratungsdienste und Kontaktveranstaltungen. Drittens sollen Unternehmen aus dem AW-Kreis die technischen und wissenschaftlichen Kapazitäten der FH gegen Gebühr nutzen können. Viertens wollen Kreis und FH den Informations- und Meinungsaustausch verstärken, beispielsweise durch gemeinsame Veranstaltungen, die Vermittlung von Studierenden mit Semester- und Diplomarbeiten in Unternehmen sowie Fördermittelberatung.

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Ein Tisch, eine Blickrichtung: Guido Nisius (v.l.), Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Prof. Dr. Thorsten Buzug und Dr. Anke Hülster.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 26.05.2006

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