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Teures Gemüse: Bio-Abfälle in Wald gekippt

AWB rät: Biotonne nutzen – Oder Komposter, falls auf Grundstück möglich

Teuer zu stehen kam einen Gemüsehändler aus dem Kreis Ahrweiler der Einfall, Obst- und Gemüsereste im Wald abzukippen. 250 Euro Bußgeld waren die Konsequenz. Was tun mit Bioabfällen aus Haushalten und Gewerbebetrieben? Der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) gibt Tipps.

Bioabfälle müssen über die braune Biotonne entsorgt werden. Nur wer über geeignete Kompostierungsmöglichkeiten auf dem Grundstück verfügt , kann einen Komposter betreiben und damit auf die Biotonne verzichten. Wer allerdings seine Grünabfälle einfach in Feld und Flur entsorgt, muss mit einer Geldbuße rechnen, so der AWB.

Für die Entsorgung der Bioabfälle bietet der AWB allen Haushalten und Gewerbebetrieben eine umfassende Entsorgung an. Die braunen Biotonnen werden in den Sommermonaten von Mai bis Ende August wöchentlich geleert. Das mindert die Gerüche in den heißen Wochen. Während der übrigen acht Monate läuft die Leerung im Zwei-Wochen-Rhythmus, und zwar im Wechsel mit der grauen Restmülltonne.

Die Biotonne erspart den Komposter im Garten. Werden aber solche Komposter nicht richtig betrieben, riechen sie und ziehen Insekten an. Die braune Biotonne kostet für eine vierköpfige Familie 82,20 Euro im Jahr. Noch Fragen? Die AWB-Mitarbeiter helfen gerne weiter: Ruf 02641/975-222.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 28.07.2006

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