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Allergieauslösende Ambrosia-Pflanze auf dem Vormarsch

Kreisgesundheitsamt: Bisher keine Fälle im Kreis Ahrweiler

Eine hoch allergieauslösende Pflanze ist in Europa auf dem Vormarsch: das „Beifußblättrige Traubenkraut“ (Ambrosia artemisiifolia). Mittlerweile wurde diese Pflanze auch bereits in Ludwigshafen festgestellt. Darauf macht das Kreis-Gesundheitsamt nun aufmerksam. Bislang sei sie jedoch im Kreis Ahrweiler noch nicht aufgetreten, heißt es weiter.

„Es handelt sich beim Traubenkraut um eine im Nord-Osten der Vereinigten Staaten heimische Pflanze, deren Pollen zu den stärksten Allergie-Auslösern zählen. Mediziner berichten, dass die Allergierate in den Verbreitungsgebieten um 60 Prozent gestiegen ist“, informiert Dr. Ute Teichert-Barthel, Leiterin des Gesundheitsamtes des Kreises. Die Pollen der Ambrosia zählten zu den stärksten Allergieauslösern weltweit. „Bereits der Kontakt mit kleinsten Pollenmengen kann schwere heuschnupfenartige Symptome oder gar Asthma auslösen“, schildert Dr. Teichert-Barthel.

Sollte die Ambrosia zukünftig doch im Kreis Ahrweiler gesichtet werden, rät das Gesundheitsamt: Wer die 30 bis 150 Zentimeter hohe Pflanze mit grüngelblichen, gedrungenen Blütenständen findet, sollte sie mit Handschuhen ausreißen. Menschen, die bereits unter einer Allergie leiden, sollten aber besonders vorsichtig sein und die Pflanze nicht selbst entfernen.

Weitere Infos können auch im Internet beim Informationsdienst Wissenschaft e.V. unter www.idw-online.de abgerufen werden.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 18.08.2006

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