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Ohne Moos nix los: Frisches Geld für Kinder- und Jugendförderverein

Grafschaft: 21.000 Euro Kreiszuschuss – Neubürger integrieren – Erfolgreich bei „Jugend und Familie stärken“

Der Kreis Ahrweiler unterstützt den Kinder- und Jugendförderverein Grafschaft mit 21.000 Euro. Dabei handelt es sich um einen Zuschuss zu den Personal- und Sachkosten der Projektmitarbeiterin Christina Noack für 2006. „Wir legen großen Wert auf die Jugendarbeit in den Kommunen“, sagte Landrat Dr. Jürgen Pföhler, der den jüngsten Bewilligungsbescheid in Anwesenheit von Bürgermeister Achim Juchem und Ringens Ortsvorsteher Anton Palm persönlich an den Grafschafter Vereinsvorstand überreichte.

Der Verein leiste wertvolle Arbeit für die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde Grafschaft, meinte der Landrat. Dazu zählten Jugendkulturprojekte, Jugendveranstaltungen, Ausflüge, Fahrten und Ferienfreizeiten. Neubürger würden gezielt angesprochen, was die Integration der Kinder und Jugendlichen aus diesen Familien erleichtere.

Der zweite Platz bei der Kreisaktion „Jugend und Familie stärken“ im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ 2006 ist nach den Worten Pföhlers ein Beleg für die guten Ideen des Vereins um Pfarrer Rüdiger Stiehl (Vorsitzender), Kurt Groß (Stellvertreter), Michael Schneider (Geschäftsführer) und Petra Schüller (Kassiererin).
Bei dem 1995 gegründeten Kinder- und Jugendförderverein Grafschaft e.V. handelt es sich um einen anerkannten freien Träger der Jugendhilfe. Die Angebote orientieren sich an den Interessen junger Menschen. Der Verein finanziert sich aus Landes-, Kreis- und Gemeindemitteln. Von 2000 bis 2006 steuerte der Kreis insgesamt rund 160.000 Euro bei. Für die hauptamtlichen Fachkräfte der Jugendarbeit in den acht Städten, Verbandsgemeinden und der Gemeinde Grafschaft zahlt der Kreis jährlich rund 200.000 Euro.

FOTO: Freuten sich über den Kreiszuschuss, den Landrat Dr. Jürgen Pföhler (3.v.l.) bewilligte: Anton Palm (v.l.), Michael Schneider, Achim Juchem, Pfarrer Rüdiger Stiehl und Petra Schüller.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 01.09.2006

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