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Zahl der Erwerbstätigen im Kreis Ahrweiler deutlich gestiegen

Mehr Arbeitsplätze – Gründe laut Landrat: Bonn-Berlin-Ausgleich, Mittelstand und wirtschaftsfreundliches Klima

Der Kreis Ahrweiler hat bei der Zahl der Erwerbstätigen deutlich zugelegt. Landrat Dr. Jürgen Pföhler führt dies auf den Bonn-Berlin-Ausgleich, den Mittelstand und das wirtschaftsfreundliche Klima zurück, die den AW-Kreis „zu einem Gewinner gemacht“ hätten.

Das Statistische Landesamt untersuchte die Entwicklung von Anfang der 90er Jahre bis 2004, in dem der Ausgleichsvertrag endete. Für diesen Zeitraum steht der AW-Kreis beim Zuwachs der Erwerbstätigen in der Spitzengruppe der rheinland-pfälzischen Städte und Kreise. So stieg die Erwerbstätigenzahl im AW-Kreis von 1991 bis 2004 um 16,9 Prozent. Das bedeutet Platz vier unter den 24 Landkreisen. Von den 130.000 Einwohnern im AW-Kreis waren 2004 rund 46.200 Frauen und Männer als Arbeitnehmer oder Selbständige erwerbstätig.

Großen Anteil an diesem Positivtrend bei der erwerbstätigen Bevölkerung und damit den Arbeitsplätzen habe auch der breite Mittelstand mit seinem gesunden Branchenmix, erklärte Pföhler. Weitere Gründe seien die wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen im Kreis Ahrweiler mit günstigen Quadratmeterpreisen und niedrigen Steuersätzen für Unternehmen sowie das große Potenzial an qualifizierten Arbeitskräften. Wichtig ebenfalls: die Lage zwischen den Ballungszentren Bonn/Köln und Koblenz mit enger Anbindung durch die A 61.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 08.09.2006

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